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Primera División: Real Madrid hat kaum noch Chancen auf den Titel

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Spanien - Real Madrid  

Schuster: "Keine Chance gegen Barcelona"

Trainer von Real Madrid: Bernd Schuster. (Foto: imago)Trainer von Real Madrid: Bernd Schuster. (Foto: imago) Die Königlichen danken im Kampf um den spanischen Fußball-Thron fast schon ab. Real Madrid macht sich nach seiner 3:4-Heimniederlage gegen den FC Sevilla kaum noch Hoffnung, seinen Titel in der Primera División zu verteidigen und den Spitzenreiter FC Barcelona noch einzuholen.

"Dies ist das Jahr des FC Barcelona", sagte Real-Trainer Bernd Schuster zur Verwunderung der Fans.#

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"Adiós Madrid"

Die Madrilenen liegen neun Punkte hinter Barça zurück, das den Titelanwärter FC Valencia zuvor mit 4:0 überrollt hatte. "Adiós Madrid", titelte das in Barcelona erscheinende Fachblatt "Sport" am Montag schadenfroh. Und am Samstag muss das Schuster-Team auch noch zum "Klassiker" des spanischen Fußballs in Barcelona antreten.

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Schuster: "Wir werden versuchen, ein gutes Bild abzugeben"

"Die Partie im Camp-Nou-Stadion macht mir die geringste Sorge", sagte Schuster fast schon resignierend. "In unserer jetzigen Form wird es für uns nicht möglich sein, dort zu gewinnen. Wir werden versuchen, ein gutes Bild abzugeben. Von mehr können wir derzeit nicht sprechen." Die Zeitung "El País" hielt dem Trainer vor, vorzeitig zu kapitulieren: "Auch wenn Schuster Barça für haushoch überlegen hält, ist es unverantwortlich, dies in aller Öffentlichkeit zu sagen."

Kampfgeist bleibt unbelohnt

Die Schwarzmalerei wird auch nicht dem unbändigen Kampfgeist gerecht, den die Madrilenen am Sonntagabend bewiesen. Sie waren nach einem Fehler ihres Torwarts Iker Casillas früh durch Luis Adriano (3. Minute) in Rückstand geraten. Raúl (18.) konnte ausgleichen, aber Ndri Romaric (21.) und Frédéric Kanouté (38.) schossen Sevilla zur Halbzeit 3:1 in Führung. Das Schuster-Team gab nicht auf, schaffte durch Gonzalo Higuaín (66.) und Fernando Gago (68.) sogar den Ausgleich, musste sich nach einer Gelb-Roten Karte für Arjen Robben jedoch in Unterzahl durch einen Treffer des Sevillaners Renato (85.) geschlagen geben.

Tumulte auf Reals Mitgliederversammlung

Viel schlimmer als das 3:4 im Bernabéu-Stadion waren für die Madrilenen die Ereignisse, die sich wenige Stunden zuvor im Kongress-Palast auf der Mitgliederversammlung Reals abspielten. Klubchef Ramón Calderón erhielt zwar eine knappe Mehrheit für sein Budget, aber das Treffen wurde von heftigen Tumulten überschattet. Radikale Fans der berüchtigten Ultras Sur schrien Calderón-Gegner nieder, zahlreiche Delegierte sprachen von Manipulation und verlangten den Rücktritt des Präsidenten.

"Marca": "Real ist ein kaputter Verein"

"Das Budget ist gerettet, aber die Mitgliedschaft gespalten", schrieb die Zeitung "El Mundo". Das Sportblatt "Marca" zog das Fazit: "Real ist ein kaputter Verein." Die Frage, ob Schuster im Amt bleiben oder entlassen werden sollte, stellt sich in Madrid derzeit kaum jemand. Real plagt sich mit Problemen herum, die viel gewichtiger zu sein scheinen als die Trainerfrage.

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