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Rooney schießt Manchester United zum WM-Titel

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Fussball - Klub-WM  

Rooney schießt Manchester United zum WM-Titel

21.12.2008, 12:19 Uhr | t-online.de

Aus Yokohama berichtet Patrick Brandenburg

Wayne Rooney (2. v.li.) feiert mit seinen Mitspielern (Foto: dpa)Wayne Rooney (2. v.li.) feiert mit seinen Mitspielern (Foto: dpa) Die Red Devils sind zurück auf dem höchsten Fußball-Thron. Neun Jahre nach ihrem Sieg im Weltpokal holte sich Manchester United den Weltmeistertitel. Im Finale der Klub-WM in Japan setzte sich der fast eine Halbzeit in Unterzahl spielende Champions-League-Sieger dank eines Treffers von Wayne Rooney mit 1:0 (0:0) gegen den Südamerika-Meister Liga de Quito durch.

Nach dem Spiel wurde Rooney als bester Spieler des Turniers gekürt. Durch den Erfolg hat ManU zudem im Prestigeduell der beiden führenden Kicker-Kontinente für Europa zum 22:22 ausgeglichen.

Erste Chance für Liga de Quito

Vor 68.682 Fans im Endspiel-Stadion der WM 2002 in Yokohama erwischte der Außenseiter aus Ecuador den besseren Start. Nach nur vier Minuten überraschte Quitos Spielmacher Alejandro Manso die von Kapitän Rio Ferdinand sonst gut organisierte Abwehr mit einem feinen Freistoßtrick - allerdings auch den eigenen Mitspieler Jairo Campos, der nicht schnell genug seine Füße ordnen konnte und den Ball nur ans Außennetz setzte.

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ManU vergibt hochkarätige Chancen

Nach diesem Warnschuss aber nahm Manchester das Heft in die Hand und kam fast im Fünf-Minuten-Takt zu allerbesten Torchancen. Allein Wayne Rooney bot sich drei Mal die Riesengelegenheit zur Führung. Doch in zwei Fällen entschärfte Torwart Jose Cevallos mit viel Glück und ein wenig Können die Weitschüsse des quirligen englischen Nationalstürmers (10., 15.). Ein Rooney-Lupfer senkte sich nur knapp hinter der Latte aufs Tornetz (22.). Zudem scheiterte Carlos Tevez zwei Minuten zuvor mit einem Kopfball am Quito-Keeper und mit dem Pausenpfiff brachte Ji Sung Park das Kunststück fertig, Cristiano Ronaldos Traumpass aus fünf Metern Distanz noch über den Kasten zu heben.

Vidic nach Zweikampf mit Rot vom Platz

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste der Champions-League-Sieger einen Schock verdauen: Nach einem Zweikampf mit Quitos Sturmspitze Claudio Bieler zeigte der usbekische Schiedsrichter Ravshan Irmatov Manchesters Innenverteidiger Nemanja Vidic die Rote Karte. Trainer Ferguson reagierte prompt, nahm Tevez vom Feld und füllte durch den 20-jährigen Nordiren Jonny Evans die Viererkette wieder auf.

Rooney erlöst die ManU-Fans

Trotz Überzahl spielten die Defensivkünstler aus Ecuador aber nicht mutiger. Lediglich Bieler zwang Torwart Edwin van der Saar mit einem Distanzschuss nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit zu einer Glanzparade. Stattdessen fiel die Entscheidung doch auf der anderen Seite, weil Rooney endlich besser zielte: Nach schönem Anspiel von Ronaldo gelang dem 23-Jährigen mit seinem dritten Turniertreffer das alles entscheidende 1:0 (74.). Erst jetzt öffnete Quito das Spiel, doch van der Saar hielt seinen Kasten trotz der Schlussoffensive sauber.

Am Boxing-Day gegen Stoke City

Viel Zeit zum Feiern bleibt den Jungs von Sir Alex Ferguson aber nicht, denn manchmal liegen zwischen Weltherrschaft und Stoke City nur vier Tage. Beim Underdog aus der englischen Premier League geht es für United schon am 2. Weihnachtsfeiertag, dem traditionellen Boxing-Day-Spieltag, wieder um Punkte. Der Meister sollte dort topfit und Jet-Lag-resistent auftreten, um der Konkurrenz aus Liverpool und Chelsea auf den Fersen zu bleiben. Immerhin versüßt sich Manchester United die stressige Geschäftsreise um den halben Globus auch noch mit einer stolzen Siegesprämie von fünf Millionen US-Dollar.

Japans Vertreter wird Dritter

Im kleinen Finale hatte sich zuvor Asienmeister Gamba Osaka mit 1:0 gegen den Mittel- und Nordamerika-Champion Pachuca aus Mexiko durchgesetzt. Bereits am Donnerstag sicherte sich Adelaide United, das während des gesamten Turniers auf den verletzten früheren 1860-München-Stürmer Paul Agostino verzichten musste, Rang fünf durch ein 1:0 über den Afrika-Vertreter Al Ahly aus Ägypten.

Klub-WM wechselt in die Vereinigten Arabischen Emirate

Mit der aktuellen Ausgabe der Klub-WM geht eine 28 Jahre alte Fußball-Tradition zu Ende: Seit 1980 wurde der beste Verein der Welt stets im Dezember in Japan ermittelt. Die nächsten beiden Turniere werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgetragen. Erst 2011 und 2012 kehrt der Fifa-Wettbewerb wieder nach Tokio und Yokohama zurück.

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