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AC Mailand: Hoeneß lästert über Beckham

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AC Mailand  

Uli Hoeneß: "Wie in Hollywood"

07.01.2009, 13:25 Uhr | dpa

David Beckham kickt für drei Monate für den AC Milan. (Foto: imago)David Beckham kickt für drei Monate für den AC Milan. (Foto: imago) Bei seinem Debüt für den AC Mailand gegen den Hamburger SV in der Wüste von Dubai konnte auch die von Bodyguards beschützte Victoria Beckham keine Wunderdinge von ihrem David bestaunen. Trotzdem kreischten die vielen weiblichen Zuschauer verzückt, als der smarte Engländer nach dem Sieg lässig winkend das zuvor mit 30.000 Zuschauern besetzte Sevens-Stadion verließ und im Milan-Teambus in die laue Nacht entschwand.

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Becks ist mit sich zufrieden

"Es war mein erstes Spiel nach drei Monaten und ich habe es genossen", berichtete Beckham frisch geduscht und frisiert den Reportern, höflich und nett wie gewohnt. Auf 45 Minuten begrenzte Trainer Carlo Ancelotti den ersten blassen Auftritt seines Promi-Leihspielers und sagte: "Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht."

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Keine Lobgesänge aus Italien

Das war übertrieben - auch in Italien schrieb die Zeitung "Il Manifesto": "Ein glanzloses Debüt vor den Scheichs". Eine beherzte Grätsche, ein paar lange Pässe und ein Freistoß ohne Wirkung - viel mehr hatte der von Nationalspieler Marcell Jansen meist in die Defensive gezwungene Becks (noch) nicht zu bieten. Als Ronaldinho (62./Foulelfmeter) und Collin Benjamin (67.) nach der Pause die Tore beim 1:1 erzielten und die Mailänder das Elfmeterschießen mit 4:3 für sich entschieden, saß Beckham längst als Zuschauer draußen.

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Gegen Bremen im UEFA-Cup

Die nächsten Wochen werden zeigen müssen, ob der 33-jährige Beckham das betagte Milan-Star-Ensemble, das im UEFA-Pokal auf Werder Bremen trifft, bis zur Rückkehr in die USA Anfang März voran bringen kann. "Wir müssen abwarten", meinte er selbst: "Wir haben dieses Spiel gewonnen und kehren mit Selbstvertrauen nach Italien zurück."

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Hoeneß lästert über Beckham

Uli Hoeneß hält das zweimonatige Gastspiel von Becks bei Milan für Klamauk - das Spiel mochte sich der Bayern-Manager auch als Zuschauer nicht antun. "Ich habe gedacht, dass der Unterschied zwischen Bayern und Milan ist, dass bei den einen Fußball gespielt wird und bei den anderen ein Film gemacht wird, wie in Hollywood", lästerte Hoeneß. Er würde so etwas nicht mitmachen. "Ich bin als Fußball-Manager angestellt und nicht dafür, um zu schauen, dass die Frau Beckham ein großes Appartement in einem Hotel hat, das ihren Wünschen entspricht." Für ihn war es kein "Fußballspiel, das war Inszenierung. Das muss ich mir nicht antun in meiner kärglichen Freizeit."

In der Liga gegen AS Rom

Schon am kommenden Sonntag im Liga-Spiel beim AS Rom könnte sich zeigen, ob Beckhams schillernde Karriere in Italien doch noch einmal einen sportlichen Höhepunkt erlebt, ehe er wieder in den Staaten für die Los Angeles Galaxy auflaufen wird. «Ich habe mich gut gefühlt. Ich liebe es, mit diesen Jungs da draußen zu spielen», sagte er.

Nationalelf noch nicht abgeschrieben

An der Seite von Kaká & Co. will sich Beckham auch für die englische Nationalmannschaft empfehlen, in der er zuletzt kaum noch gefragt war. "Ich bin weiterhin Teil der Nationalelf", betonte er. Ob das Intermezzo bei Milan sportlich Sinn macht, darüber konnte auch HSV-Trainer Martin Jol nur spekulieren. "Beckham ist ein spezieller Spieler. Er geht auf dem Flügel nicht durch bis zur Grundlinie, und er ist kein Ronaldinho, der mit seinen Dribblings viel ausrichten kann. Er lebt von seiner Schusstechnik, seinen Freistößen, da ist er vielleicht der Beste der Welt", sagte der Holländer.

Jol gewinnt Test Gutes ab

Jol ärgerte die unglückliche Niederlage seiner Mannschaft, dennoch trat er zufrieden die Heimreise ins kalte Hamburg an. "Milan hat vielleicht zwei Stars mehr, aber wir haben kollektiv ein gutes Team. Ich habe keinen Unterschied gesehen", meinte Jol. "Es ist wichtig, dass wir gegen Teams wie Real Madrid, Juventus Turin oder Milan Fortschritte machen und mitspielen können."

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