Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Lothar Matthäus kann Israel wegen Krise jederzeit verlassen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Israel  

Matthäus kann Israel wegen Krise jederzeit verlassen

08.01.2009, 15:16 Uhr | dpa

Lothar Matthäus und seine Frau Liliana. (Foto: imago)Lothar Matthäus und seine Frau Liliana. (Foto: imago) Aufgrund der angespannten Lage kann Fußball-Trainer Lothar Matthäus mit Erlaubnis seines Vereins eine Arbeitspause einlegen und das Land verlassen. Das bestätigte Maccabi Netanyas Klub-Chef Daniel Jammer der Zeitung "Die Welt".

"Lothar und ich sind so verblieben, dass ich ihm jederzeit freistelle zu gehen, sollte der Moment kommen, an dem er und seine Gattin sich nicht mehr wohlfühlen", sagte Jammer.

Israel Matthäus kritisiert den Verband
Ligabetrieb Kein Fußball mehr in Israel

Matthäus fühlt sich noch sicher

Der Rekord-Nationalspieler hatte zuvor betont, dass er die Lage trotz des anhaltenden militärischen Konflikts im Gazastreifen noch nicht dramatisch einschätze. "Die Situation ist nicht angenehm, aber wird im Ausland ein bisschen falsch aufgenommen", sagte Matthäus.

Krieg in Gaza Israel beginnt Bodenoffensive
Lothar Matthäus "Wird das Risiko zu groß, sind wir weg"

Langes Gespräch über Kriegssituation

Jammer berichtete, dass er ein langes Gespräch mit Matthäus zur Lage im Land geführt habe. In Netanya seien bisher keine Auswirkungen des Konflikts zu spüren. "Die Möglichkeit, dass die Situation ausartet, ist natürlich gegeben", sagte der in Frankfurt geborenen Geschäftsmann Jammer. "Wenn jemand mental mit der Situation nicht umgehen kann, soll er sich eine Auszeit nehmen", sagte er.

Foto-Show Die teuersten Transfers aller Zeiten

Sport tritt in den Hintergrund

Nach Angaben Jammers stehen Matthäus alle Spieler im Training zur Verfügung. Der deutsche Coach hatte Verständnis geäußert, dass seine Akteure abgelenkt sein könnten. Einige seiner Spieler müssten "täglich mit einem Anruf rechnen, dass sie irgendwie in den Krieg miteinbezogen werden". Der 47-Jährige räumte ein: "Man verschließt nicht die Augen und hofft, dass der Konflikt schnell zu einem Ende kommt." Der Spielbetrieb in der ersten israelischen Liga wurde ausgesetzt. "In Zeiten, in denen Familien ihre Kinder verlieren, ist der Sport bedeutungslos", sagte Jammer.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017