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Real Madrid: Für Ramon Calderon wird die Lage heikel

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Spanien - Real Madrid  

Wahlmanipulation? Fotos bringen Calderon in Bedrängnis

14.01.2009, 15:54 Uhr | sid, dpa

Ramon Calderon ist in Erklärungsnot geraten. (Foto: imago)Ramon Calderon ist in Erklärungsnot geraten. (Foto: imago) Für Präsident Ramon Calderon wird die Lage bei Real Madrid immer prekärer. Nach den schweren Betrugsvorwürfen gegen den Klub-Chef wegen der angeblichen Manipulation von Abstimmungen auf der vergangenen Mitgliederversammlung lieferte die Sportzeitung "Marca" handfeste Beweise. Die Zeitung veröffentliche Fotos von zehn namentlich genannten Personen, die nicht stimmberechtigt waren, jedoch ihren Stimmzettel in die Höhe hielten und ein Votum abgaben.

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Auch ein Atletico-Mitglied stimmte ab

Es handelt sich um fünf Nicht-Mitglieder und fünf Klub-Zugehörige, die aber zur Wahl nicht zugelassen waren. Besonders peinlich: Ein Mitglied des Erzrivalen Atletico Madrid nahm an der Abstimmung teil. Nach spanischem Gesetz kann Wahlschwindel mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Calderon werde es ähnlich ergehen wie dem früheren US-Präsidenten Richard Nixon, der aufgrund der Enthüllungen in der Watergate-Affäre zurücktreten musste, prophezeite "Marca": "Dieser Skandal riecht ganz nach dem Watergate des Real-Präsidenten."

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Etat nur knapp angenommen

Er soll bei der Versammlung am 7. Dezember Personen unerlaubt Zutritt und Abstimmungsrechte verschafft haben, um wichtige Finanz-Entscheidungen durchzubringen. So wurde der Etat der Saison 2008/2009 mit 564 Ja-Stimmen bei 517 Gegenstimmen knapp angenommen. Der Haushalt der abgelaufenen Saison wurde von 603 Delegierten bei 442 Gegenstimmen abgesegnet. Ebenfalls dank Calderon sollen Mitglieder des radikalen Fanklub "Ultras Sur" Zutritt erhalten haben, die die Gegner des Präsidenten übertönt und eingeschüchtert haben.

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Real hält sich bedeckt

Calderon selbst wies alle Vorwürfe gegenüber dem Raidosender "Cadena Ser" vehement zurück: "Ich kann versichern, dass weder Ramon Calderon noch ein Mitglied des Klubs die Versammlung manipuliert und erlaubt hätte, sie zu manipulieren. Das ist nicht unser Stil." Zuvor hatte der Verein auffallend defensiv auf die Vorwürfe reagiert. Statt mit juristischen Schritten zu drohen, kündigte Vorstandsmitglied Luis Barcena lediglich an: "Sollte sich die Geschichte bewahrheiten, wird jede Person, die involviert ist, sofort aus dem Verein ausgeschlossen."

Gegenkandidaten in den Startlöchern

Sehr fraglich ist, ob der Präsident sich in den kommenden Monaten noch aus der Notlage befreien kann. "Nach heutigem Stand glaube ich nicht, dass ich bei den nächsten Wahlen (in anderthalb Jahren, d. Red.) noch zur Verfügung stehe", wird Calderon auf der Klubseite zitiert. Prominente Konkurrenten sollen bereits ihr Interesse am Amt des Präsidenten gezeigt haben. Dazu gehören Calderon-Vorgänger Florentino Perez sowie Rallyefahrer Carlos Sainz.

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