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Kaká verhandelt mit ManCity - Milans Fans protestieren

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Premier League/Serie A - Manchester City/AC Mailand  

Kaká verhandelt mit ManCity - Milans Fans protestieren

16.01.2009, 14:27 Uhr | dpa, sid

Eine Lieblingspose des Lieblings der Mailänder Fans: Kaká beim Torjubel. (Foto: imago)Eine Lieblingspose des Lieblings der Mailänder Fans: Kaká beim Torjubel. (Foto: imago) Die Proteste der Fans des AC Mailand prallen an den Verantwortlichen Manchester Citys und Milan ab: Im Bestreben, den Weltfußballer des Jahres 2007 an Land zu ziehen, ruft der englische Tabellen-15. Schwindel erregende Beträge auf. Angesichts von 125 Millionen Euro Ablöse und einem Nettoverdienst von umgerechnet 1712 Euro pro Stunde gab Milan Kaká jetzt für Verhandlungen frei.

Nochmal zum Mitschwärmen: Kaká bekäme von City-Besitzer Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan pro Woche 287.671 Euro bezahlt, in der Summe 16,5 Millionen Euro pro Jahr.

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Mühelos an Ibrahimovic vorbei

Zlatan Ibrahimovic, schwedischer Stürmerstar von Juventus Turin, gilt mit 12 Millionen Euro Jahresgehalt als teuerster Spieler der Welt. Kaka würde dies um 25 Prozent überbieten. Acht Stunden Schlaf würden ihm künftig 13.969 Euro einbringen, 30 Minuten Fernsehen 856 Euro, ein Wimpernschlag 5 Cent und vier Wochen Urlaub nicht weniger als 1,15 Millionen Euro.

Entscheidung steht aus

Weil Geld trotz Finanzkrise für den Klubbesitzer mit einem geschätzten Privatvermögen von 16,5 Milliarden Euro keine Rolle spielt, soll er sein erstes Angebot von 110 Millionen Euro nochmals nachgebessert haben. Bei diesen Summen kommt selbst Mailand ins Wanken. "Milan prüft das Angebot von Manchester City. Noch ist aber keine Entscheidung gefallen", sagte der Sender-Direktor Mauro Suma im klubeigenen TV. "Ein Abschluss des Rekordtransfers sei 'sehr nahe', sagte hingegen Mark Bowen, Assistent des City-Cheftrainers Mark Hughes. "Ich hoffe, dass ich Kaká noch viele Jahre trainieren kann", sagte Hughes Mailänder Pendant Carlo Ancelotti. Zugleich müsse aber beachtet werden, welchen Wert dieses Angebot für den Klub habe.

Milans Fans vertreten eine klare Meinung

Einigen Dutzend Fans ist ihr Superstar deutlich wichtiger als ein richtig warmer Geldregen. Sie forderten, Kaká unter keinen Umständen ziehen zu lassen. Sie versammelten sich vor der Geschäftsstelle und entrollten ein Spruchband mit der Aufschrift "Hände weg von Kaka!". Der Transfer nimmt unterdessen immer konkretere Formen an.

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Für die Gazetten fällt Milan schlicht um

Die italienischen Zeitungen reagierten deutlich: "Kaká-Schock: Milan gibt nach", unkte "Tuttosport" während der "Corriere dello Sport" feststellte: "Milan wackelt". Vergessen scheint Kakás Treueschwur, in Mailand alt zu werden. Kakás Vater werde in Gespräche mit ManCity eintreten, sagte nun ein Sprecher des 26-Jährigen. Bislang ist Zinedine Zidane mit einer Ablösesumme von mehr als 70 Millionen Euro der teuerste Fußballer der Welt.

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Angebot auch nach Hamburg

Vielleicht spielt Kaká ja bald an der Seite von HSV-Profi de Jong, für den ManCity nach Angaben der "Daily Mail" 16,5 Millionen Euro bietet. "Sie haben angefragt", bestätigte HSV-Sprecher Jörn Wolf. Der Niederländer könnte laut City-Trainer Hughes eine tragende Rolle spielen, nachdem die Verpflichtung von Lassana Diarra vom Pokalsieger FC Portsmouth gescheitert war. Diarra wollte lieber zu einem Verein mit großem Namen und entschied sich für Real Madrid.

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Endlich aus dem Schatten ManUs treten

Es ist gerade dieser fehlende Glanz, der Manchester trotz all des Geldes noch manches Geschäft kaputtmacht. Zwar kann der Scheich so viel locker machen, bis jeder Verein schwach wird. Doch City stand immer im Schatten von Manchester United. "Und hat Kaká als Kind davon geträumt, bei Manchester City unter Mark Hughes zu spielen?", fragt der "Daily Mirror" nicht zu Unrecht.

Kakás Landsmann Robinho ist schon da

Wegen des Endes der Transferperiode konnte der Scheich nach Erwerb des Klubs im vergangenen Herbst nicht mehr richtig auf dem Markt zuschlagen und sicherte sich nur noch in letzter Minute die Dienste des Brasilianers Robinho. Aber er ließ keinen Zweifel daran, dass er bei nächster Gelegenheit nachlegt. Und so ziemlich jeder Name wurde bei den Fans und den Medien schon gehandelt. Zuletzt soll ManCity bereit gewesen sein, für Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon 75 Millionen Euro Ablöse zu zahlen - plus dieselbe Summe als Gehalt.

Die eigene hellblaue Welt

Während der Scheich das Füllhorn ausschüttet, sorgt die Finanzkrise bei anderen Klubs in England für Sorgenfalten. Dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Michael Ballack, soll bei Chelsea angeblich das Grundgehalt gekürzt werden, und Arsenal-Trainer Arsène Wenger fürchtet, dass sich die Stadien leeren. Eine Umfrage hatte gezeigt, dass ein Drittel der Fans sein Jahresticket in der kommenden Saison nicht erneuern wird. "Jeden Tag gehen in England 3000 Jobs verloren", sagte Wenger. "Wir leben in der richtigen Welt - Manchester City tut das nicht."

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