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David Beckham: AC Mailand hält Absage von Los Angeles Galaxy für Bluff

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AC Milan - Los Angeles Galaxy  

Milan hält Galaxy-Absage für einen Bluff

15.02.2009, 10:57 Uhr | dpa

David Beckham bringt ganz Mailand in Verzückung. (Foto: imago)David Beckham bringt ganz Mailand in Verzückung. (Foto: imago) Ist jetzt alles vorbei oder handelt es sich nur um ein Bluff im Millionen-Poker? Im Tauziehen um David Beckham hat Los Angeles Galaxy die Transfer-Verhandlungen mit dem AC Mailand am Wochenende für beendet erklärt. Der nach Italien ausgeliehene Engländer habe wie vereinbart am 8. März in die USA zurückzukehren.

"Es wird keine weiteren Gespräche geben", betonte Galaxy-Geschäftsführer Tim Leiweke. Milan aber nimmt die Absage aus den USA nicht ernst. Galaxy wolle nur den Preis für den Star hochtreiben, glaubt man in Italien.

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Kein akzeptables Angebot


Wie die "La Gazzetta dello Sport" am Sonntag berichtete, sollen die Kalifornier 10 Millionen Euro verlangen, Milan habe bislang nur drei Millionen geboten, wolle aber auf fünf Millionen Euro erhöhen und zudem ein Freundschaftsspiel in Los Angeles bestreiten. Galaxy-Trainer Bruce Arena bestätigte indirekt, dass es eigentlich nur ums Geld geht: "Die Frist, die die US-Liga gesetzt hat, ist verstrichen und wir haben kein akzeptables Angebot für den Spieler erhalten", sagte der frühere US-Nationalcoach auf der Internetseite des Klubs.

Frist verstrichen


Die amerikanische Major League Soccer (MLS) hatte für einen Beckham-Wechsel eine Frist bis zum vergangenen Freitag gesetzt, die Italiener damit aber nicht beeindrucken können. MLS-Chef Don Garber habe rechtlich gar keine Möglichkeit, einen späteren Wechsel von Beckham zu unterbinden, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Kein Wunder, dass sich Milan-Vizepräsident Adriano Galliani vor dem Derby gegen Meister Inter am Sonntagabend geradezu aufreizend gelassen gab. "Noch ist Beckham unser Spieler", meinte der charismatische Glatzkopf mit selbstbewusstem Grinsen.

Anceloztti: "Beckham ist unverzichtbar"


"Wir haben noch 20 Tage, um die Verhandlungen abzuschließen", unterstrich auch Milan-Coach Ancelotti. In Italien hält man es für unmöglich, dass der Klub des milliardenschweren Medienzaren und Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi den neuen Liebling wegen einer Differenz von ein paar Millionen Euro ziehen lässt. Zumal Ancelotti betont: "Beckham ist derzeit für uns unverzichtbar."

Becks will in Mailand bleiben


Auch am Willen des Engländers besteht kein Zweifel. Der 33-Jährige hat klar erklärt, in Italien bleiben zu wollen. Bei Milan ist Becks wieder aufgeblüht, schoss zwei Tore in der Serie A, bereitete zwei weitere vor und schaffte das Comeback in der englischen Nationalelf. Beim 0:2 gegen Spanien stellte er am vergangenen Mittwoch mit seinem 108. Einsatz den bisherigen Feldspieler-Rekord von Bobby Moore ein. Wenn er bei Milan bleibt und dort weiter überzeugt, dürfte ihn Englands Nationalcoach Fabio Capello sicher mit zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nehmen. Und dies scheint Beckhams großes Ziel, das ihm mehr wert zu sein scheint als die vielen Millionen aus den USA.

Ausstiegsklausel für Oktober


Die Würfel sind deshalb wohl gefallen, es geht nur noch um den Preis, weshalb auch der Kicker selbst entspannt reagierte. "Wir werden uns nächste Woche mit dem Wechsel beschäftigen", ließ er seinen Sprecher Simon Oliviera am Wochenende der BBC ausrichten. Nach Darstellung des Senders enthält Beckhams 2007 auf fünf Jahre geschlossener Vertrag mit Galaxy sowohl eine Freikauf-Klausel als auch eine ablösefreie Ausstiegsoption im Oktober dieses Jahres. Galaxy-Boss Leiweke bestätigte die Regelung, die für ihn nur zwei Optionen lässt: Jetzt für Beckham kassieren oder im Herbst leer ausgehen. "Natürlich ist die Gefahr groß, dass wir ihn dann verlieren werden", bestätigte Leiweke, was die Mailänder nur noch selbstbewusster machte.

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