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Ajax Amstadam vs. Feyenoord Rotterdam: Auswärtsfans fünf Jahre ausgesperrt

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Niederlande  

Ajax vs. Rotterdam: Auswärtsfans fünf Jahre ausgesperrt

19.02.2009, 12:33 Uhr | dpa

Rotterdam-Fans dürfen nicht mehr nach Amsterdam reisen. (Foto: imago)Rotterdam-Fans dürfen nicht mehr nach Amsterdam reisen. (Foto: imago) Nach erneut heftigen Krawallen greifen die Behörden durch. Die Erzrivalen Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam dürfen sich künftig nicht mehr von ihren Anhängern zu Spielen gegeneinander begleiten lassen.

Das Fan-Verbot beschlossen die Bürgermeister beider Städte gemeinsam mit dem Königlich Niederländischen Fußball-Verband (KNVB) bei einer Krisensitzung. Es soll fünf Jahre gelten, allerdings nach zwei Jahren überprüft werden.

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Flaschenwürfe und antisemitische Äußerungen

Den Beschluss hatten Amsterdams Bürgermeister Job Cohen und sein Rotterdamer Kollege Ahmed Aboutaleb vor der jüngsten Begegnung der beiden Klubs der niederländischen Ehrendivision am letzten Sonntag in Amsterdam bereits angedroht. Dennoch kam es am Rande des von Ajax mit 2:0 gewonnenen Spiels wieder zu Ausschreitungen und Hass-Rufen. Rund 30 Randalierer wurden festgenommen, als sie Feyenoord-Fans außerhalb des Stadions mit Flaschen bewarfen. Zudem wurde die Partie wieder von vereinzelten antisemitischen Sprechchören Rotterdamer Fans begleitet. Die Rufe zielten darauf ab, dass Amsterdams Stadtoberhaupt Jude und Rotterdams Bürgermeister Muslim ist.

Politiker studieren Video-Aufnahmen

Beide Politiker, die seit Jahren freundschaftlich verbunden sind und der Sozialdemokratischen Partei der Arbeit (PvDA) angehören, verurteilten die Ausschreitungen. Das "unbegreifliche" Verhalten der Randalierer sei einfach nicht hinnehmbar, erklärten sie nach der Krisensitzung. Dabei hatten sie sich unter anderem Video-Aufnahmen randalierender Fans angesehen. Zugleich äußerten die Bürgermeister ihr Bedauern, dass von dem Verbot auch die "echten Fußball-Liebhaber" auf beiden Seiten betroffen seien.

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