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Spanien - Primera Division  

Dopingvorwürfe gegen Real Madrid haltlos

12.03.2009, 15:17 Uhr | dpa

Aufatmen bei Raul (li.) und Co.: Die Doping-Beschuldigungen erweisen sich als haltlos. (Foto: imago)Aufatmen bei Raul (li.) und Co.: Die Doping-Beschuldigungen erweisen sich als haltlos. (Foto: imago) Im Prozess um Dopingvorwürfe gegen Real Madrid hat der spanische Rekordmeister einen Sieg gegen die französische Tageszeitung "Le Monde" errungen. Ein Gericht in Madrid verurteilte das angesehene Blatt dazu, dem Klub und dessen Vereinsarzt eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 330.000 Euro zu zahlen.

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Ehre wiederhergestellt

"Le Monde" hatte Real Madrid und andere spanische Fußballklubs beschuldigt, die Dienste des mutmaßlichen Dopingarztes Eufemiano Fuentes in Anspruch genommen zu haben. Nach Ansicht des Gerichts entbehrten die Vorwürfe jeder Grundlage. Real betonte, mit dem Urteil seien die Ehre und das Ansehen des Vereins wiederhergestellt worden.

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Journalist verletzt Sorgfaltspflicht

In den Unterlagen über den Dopingskandal um die Operación Puerto sei allein von Radsportlern die Rede, aber nicht von Fußballern, betonte das Gericht in der Urteilsbegründung. Die Zeitung habe ihre Behauptung, dass Real in den Skandal verwickelt gewesen sei, auf eine "Quelle von zweifelhafter Glaubwürdigkeit" gestützt, betonte das Gericht. "Man kann nicht behaupten, dass der Journalist allzu große Sorgfalt darauf verwandt hat, den Wahrheitsgehalt seines Artikels zu überprüfen", heißt es in dem Urteil.

30.000 Euro für den Mannschaftsarzt

Nach der Entscheidung des Gerichts müssen "Le Monde" und der Autor des Artikels dem Madrider Verein wegen Rufschädigung 300.000 Euro und dem Vereinsarzt Alfonso del Corral 30.000 Euro zahlen. Die Zeitung hatte nach Ansicht des Gerichts mit ihrer Behauptung, die medizinische Abteilung Reals sei in das angebliche Doping einbezogen worden, die berufliche Ehre des Arztes verletzt.

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