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WM 2010  

Mexiko feuert Nationaltrainer Eriksson

03.04.2009, 10:49 Uhr | sid, dpa

Mexiko-Trainer Eriksson muss seinen Job nach zehn Monaten schon wieder abgegeben. (Foto: dpa)Mexiko-Trainer Eriksson muss seinen Job nach zehn Monaten schon wieder abgegeben. (Foto: dpa) Das 1:3 in Honduras war zuviel: Der mexikanische Fußball-Verband entließ seinen Star-Trainer Sven-Göran Eriksson nach nur zehn Monaten. Damit zogen die Verantwortlichen die Konsequenzen aus der bislang enttäuschend verlaufenen WM-Qualifikation. "Wir können Mexikos Teilnahme an der Weltmeisterschaft nicht riskieren", sagte Verbandspräsident Justino Compean. Ein Nachfolger Erikssons steht noch nicht fest.

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Entscheidung akzeptiert

Der Schwede zeigte sich zwar "frustriert von den Ergebnissen", der Routinier kennt aber das Geschäft und konnte gut verstehen, dass die Fußball-Chefs mit ihrer Geduld am Ende waren. Mit 21 Titeln ist und bleibt er einer der erfolgreichsten Fußballtrainer. "Ich muss diese Entscheidung akzeptieren, ohne daraus ein Drama zu machen. Es ist eine Tatsache, dass die Ergebnisse nicht so waren, wie wir erwartet hatten."

Keinerlei Lobby besessen

"Werft ihn raus! Es kostet nur vier Millionen Dollar", schrieb die Sporttageszeitung "Record" bereits im November vergangenen Jahres in Anspielung auf eine Klausel im Vertrag des 61-Jährigen. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz hatten die Mexikaner zuvor die nächste Runde der WM-Qualifikation erreicht.

Nachfolger einer Ikone

Jared Borgetti, erfolgreichster Torjäger der Mexikaner in den vergangenen Jahren, hatte schon kurz nach der Verpflichtung Erikssons erklärt, es sei nicht der richtige Zeitpunkt für einen Trainer von einem anderen Kontinent. Richtig heimisch wurde Eriksson im fußballverrückten Mexiko als Nachfolger der Torjäger-Ikone Hugo Sanchez nie. "Ich glaube, er würde gerne wieder in England arbeiten. Ich meine, seine erste Wahl wäre ein guter Premier-League-Klub", sagte Erikssons Agent Athole Still im BBC Radio.

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Mit England immer im Viertelfinale raus

Nach seinem Abschied bei der englischen Nationalmannschaft nach dem Viertelfinal-Aus gegen Portugal bei der WM 2006 in Deutschland endete auch Erikssons Gastspiel bei Manchester City trotz eines Dreijahresvertrages nach nur einer Saison. Zuvor hatte Eriksson 2001 eine neue Ära begründet: Als erster Ausländer wurde er Trainer der englischen Nationalmannschaft. 67 Länderspiele und 40 Siege von 2001 bis 2006 sprachen zwar für den coolen Schweden, doch die Bilanz bei den großen Turnieren fiel ernüchternd aus: Sowohl bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2006 als auch bei der EM 2004 scheiterten die "Three Lions" bereits im Viertelfinale.

Mexiko zittert

Mexiko liegt nach dem 1:3 in Honduras derzeit nur auf dem vierten Platz der CONCACAF-Zone und müssen um die Teilnahme an der WM-Endrunde in Südafrika bangen. Nur die ersten drei Nationen in Mexikos Qualifikationsgruppe haben einen Startplatz bei der WM in Südafrika sicher. Der Vierte muss in die Play-offs gegen den Fünften der Südamerika-Gruppe.

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