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Inter Mailand: Adriano nimmt Auszeit

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Italien - Inter Mailand  

Adriano: "Ich war unglücklich in Italien"

10.04.2009, 12:38 Uhr | dpa

Fußballmüde: Inters Stürmerstar Adriano. (Foto: imago)Fußballmüde: Inters Stürmerstar Adriano. (Foto: imago) Der bei Inter Mailand unter Vertrag stehende brasilianische Stürmerstar Adriano nimmt eine Auszeit vom Fußball. Er werde vorerst nicht nach Italien zurückkehren, verkündete der 27-Jährige in Rio de Janeiro. "Ich war unglücklich in Italien." Er werde auch zunächst nicht Fußball spielen, wisse aber noch nicht genau wie lange, ob für ein, zwei oder drei Monate.

Zugleich versicherte er, er habe keine gesundheitlichen Probleme: "Ich bin nicht krank. Adriano ist nicht tot", sagte der Stürmer schmunzelnd, der von seinen Fans nur "Imperador" (Kaiser) genannt wird.

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Rückzug in die Favela

Adriano, der nach zwei Länderspielen für die brasilianische Nationalmannschaft nicht nach Italien zurückgekehrt war, betonte weiter, dass er sich unzufrieden gefühlt habe. "Jeder hat das Recht, glücklich zu sein bei seiner Arbeit und ich fühlte mich unglücklich in Italien. Ich werde meine Karriere überdenken." Er fühle sich wohl in Brasilien an der Seite seiner Freunde und seiner Familie. Der in Rio de Janeiro geborene Adriano hatte vergangene Woche mehrere Tage in einer Armensiedlung von Rio, der Favela Vila Cruzeiro verbracht, wo er sich mit Jugendfreunden traf, die teils dem Drogenmilieu zugerechnet werden.

"Ich will nicht an die Zukunft denken"

Dort fühle er sich wohl und könne in Bermuda-Shorts und barfuß gehen, sagte der Spieler. Er habe aber keinen Kontakt zu Drogenhändlern gehabt. "Aber ich weiß, dass es dort gute Menschen gibt und andere, die einen anderen Weg gehen." Der Spieler verwies auf den großen Druck, unter dem er im Moment stehe. "Nichts gegen Inter Mailand oder den Präsidenten des Vereins, den ich wie einen Vater ansehe." Er wisse aber nicht, wie es weitergehen werde. Sein Berater Gilmar Rinaldi werde nach Italien fliegen, um das Problem zu lösen. "Im Moment will ich nicht an die Zukunft denken."

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