Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Rassismus bei Juventus Turin - Polizei ermittelt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Serie A - Juventus Turin  

Rassismus bei Juve - Polizei ermittelt

20.04.2009, 12:40 Uhr | dpa, sid

Inter Mailands Mario Balotelli wurde im Spiel gegen Inter Mailand rassistisch beleidigt. (Foto: imago)Inter Mailands Mario Balotelli wurde im Spiel gegen Inter Mailand rassistisch beleidigt. (Foto: imago) Die rassistischen Sprechchöre gegen den farbigen Fußballer Mario Balotelli im Spitzenspiel zwischen Juventus Turin und Inter Mailand werden ein Nachspiel haben. Juventus Turin muss ein Spiel vor leeren Rängen austragen. Das Sportgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) verurteilte den italienischen Rekordmeister dazu, sein Heimspiel am 3. Mai gegen US Lecce ohne Publikum auszutragen. Sportrichter Gianpaolo Tosel ahndete damit die "wiederholten und eindeutig rassistischen Sprechchöre" der Juve-Fans.

Nach dem 1:1 gegen Inter hatten sich Turiner Klub-Vertreter bereits am Wochenende entschuldigt: "Im Namen des Vereins und der großen Mehrheit unserer Fans verurteile ich die rassistischen Sprechchöre gegen Balotelli scharf", sagte Juventus-Präsident Giovanni Cobolli Gigli.

Aktuell Tabelle und Ergebnisse der Serie A

Polizei ermittelt

Unterdessen hat die Mailänder Polizei Ermittlungen gegen die auffälligen Juve-Anhänger in die Wege geleitet. Der beschimpfte Balotelli hatte aufgrund der Hetzkampagne die Nerven verloren und die Gelbe Karte gesehen. Daraufhin wurde er von Trainer Jose Mourinho vorsichtshalber ausgewechselt. Die Polizei will nun mit Hilfe von Videoaufnahmen die Krawallmacher ermitteln. Auch der italienische Fußballverband überprüft den Fall, der "alten Dame" droht eine hohe Geldstrafe.

Serie A Die aktuelle Torjägerliste
Weitere Nachrichten aus der Serie A

"Mehr Italiener als diese Fans"

Der 18 Jahre alte Schwarzafrikaner Balotelli wurde in Stadien Italiens nicht zum ersten Mal wegen seiner Hautfarbe verhöhnt. Als Kind wuchs er bei einer italienischen Familie auf. Der Stürmer besitzt die italienische Staatsbürgerschaft. "Ich bin mehr Italiener als diese Fans", hatte Balotelli nach dem Spiel in Turin gesagt.

Inter-Boss ist entsetzt

Massimo Moratti äußerte sich empört über die Vorfälle: "Das waren schreckliche Gesänge. Wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich unsere Mannschaft vom Platz geholt", sagte Inters Klubchef. Zugleich warnte er davor, Rassismus in den italienischen Stadien zu verharmlosen. Derartige Sprechchöre würden immer mehr als Normalität hingenommen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal