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Italien - Pokal: Inter Mailand verabschiedet sich

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Italien - Inter Mailand  

Inter verabschiedet sich aus dem Pokal

24.04.2009, 07:23 Uhr | dpa

Davide Santon (r) im Zweikampf mit Sampdorias Antonio Cassano. (Foto: Reuters)Davide Santon (r) im Zweikampf mit Sampdorias Antonio Cassano. (Foto: Reuters) Im Endspiel um den italienischen Pokal kommt es zum Duell der Außenseiter Sampdoria Genua und Lazio Rom. Nach Juventus Turin schied am Donnerstagabend auch Cup-Favorit Inter Mailand im Halbfinale aus.

Inter gewann zwar das Rückspiel gegen Sampdoria mit 1:0 (1:0), konnte die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel damit aber nicht mehr wettmachen. "Inter vollbringt kein Wunder", titelte "Tuttosport", nachdem das Mailänder Tor durch Zlatan Ibrahimovic in der 27. Minute nicht zum Weiterkommen reichte.

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Mourinho: "Anti-Fußball, Unfairness, Zeitschinderei"

Inter-Coach José Mourinho attackierte nach dem Pokal-K.o. Gegner und Referee. Genua sei "mit Anti-Fußball, Unfairness, Zeitschinderei und dank des Schiedsrichters" ins Finale am 13. Mai in Rom gekommen, schimpfte der Portugiese. "Hier hat eine Mannschaft gespielt, um zu gewinnen und die andere, um nicht mit drei Toren Unterschied zu verlieren", warf Mourinho den Genuesern Mauerfußball vor. Und Daniele Orsato habe immer gegen Inter und zu Genuas Gunsten gepfiffen. Auch Inter-Präsident Massimo Moratti kritisierte den Unparteiischen: "Nicht jeder auf dem Platz war auf dem Niveau der 22 Spieler."

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Samdoria-Coach wehrt sich gegen Vorwürfe

Sampdoria-Trainer Walter Mazzarri ließ sich von Mourinho nicht provozieren und konterte: "Wir waren auch heute wieder besser, wie schon im Hinspiel." Den Schiedsrichter nahm der Coach in Schutz. Mourinho sehe nun mal Fouls, wo er sie sehen wolle, meinte Mazzarri, in dessen Team Stürmer Antonio Cassano überragte. Bei Inter stach vor allem Torschütze Ibrahimovic heraus, der in der ersten Halbzeit noch mit einer Riesenchance am Pfosten scheiterte. Kurz vor dem Abpfiff flog Inter-Verteidiger Marco Materazzi wegen Meckerns vom Platz.

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