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AC Mailand: Pfiffe gegen Silvio Berlusconi

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Italien - AC Mailand  

Getrübte Stimmung und Pfiffe gegen Berlusconi

25.05.2009, 14:31 Uhr | sid

Nicht nur sportlich läuft es beim AC Mailand derzeit nicht rund. (Foto: imago)Nicht nur sportlich läuft es beim AC Mailand derzeit nicht rund. (Foto: imago) Gedacht war es als großer Abschied für Milan-Ikone Paolo Maldini, stattdessen gab es heftige Pfiffe gegen Klub-Boss Silvio Berlusconi - die Rossoneri versanken im Chaos: Nach der 2:3-Heimpleite des AC Mailand gegen den AS Rom brachen alle Dämme.

Dabei richtete sich der Zorn der Tifosi vor allem gegen Ministerpräsident Berlusconi. Aufgebrachte Milan-Fans rollten Spruchbänder aus, auf denen sie den Klubbesitzer und Regierungschef verunglimpften und zum Rücktritt aufforderten. Berlusconi wurde vorgeworfen, kein Geld mehr in neue Spieler zu investieren.

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Berlusconi verlässt unter Pfeifkonzert die Tribüne

Medienberichte, nach denen der Milan-Chef den brasilianischen Star Kaka sogar verkaufen könnte, um die Schulden des Vereins zu reduzieren, sorgten für die Empörung. Berlusconi musste unter einem Pfeifkonzert die Tribüne des Giuseppe-Meazza-Stadions verlassen. Seitdem er 1986 Milan erworben hatte, war er noch nie derart von den AC-Tifosi attackiert worden.

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Ancelotti bei Milan vor dem Absprung?

Nach dem Match weigerte sich Berlusconi die Mannschaft zu treffen. Auch an der geplanten Abschiedsparty zu Ehren Maldinis, der am Ende der Saison im reifen Alter von 40 Jahren seine Fußballschuhe an den Nagel hängen wird, nahm Berlusconi nicht teil. Der Capitano bestritt am Sonntag das letzte Heimspiel für Milan. "Es ist schade, dass Maldinis letztes Spiel in San Siro so zu Ende gegangen ist", sagte Berlusconi. Auf eine Frage nach Trainer Carlo Ancelotti, der mit dem Michael-Ballack-Klub FC Chelsea in Verbindung gebracht wird, antwortete der Medienzar lakonisch: "Schade auch für Ancelotti." Dies interpretieren die italienischen Medien als Bestätigung der bevorstehenden Trennung.

Inter erneut italienischer Meister

Die Milan-Fans solidarisierten sich mit Ancelotti, der seit 2001 den Verein trainiert. "Ancelotti ist Opfer der fehlerhaften Entscheidungen dieses Vereins", hieß es auf einem Spruchband. Durch die Niederlage sind die Mailänder nun punktgleich mit Verfolger und Rekordmeister Juventus Turin. Bereits vor einer Woche hatte Lokalrivale Inter Mailand erneut den Scudetto gewonnen.

Ancelotti: "Haben naiv und oberflächlich gespielt"

Der Coach zeigte sich aufgrund der Niederlage gegen die Römer verärgert. "Wir haben naiv und oberflächlich gespielt. In den letzten drei Spielen hat die Konzentration nachgelassen, es ist dann schwierig, sich wieder aufzuraffen. Wir waren wenige Schritte vor unserem Ziel, dem Einzug in die Champions League, doch jetzt müssen wir noch weiter kämpfen", so Ancelotti. Italienische Medien spekulieren mit Roma-Coach Luciano Spalletti und Ex-Spieler Alessandro Costacurta als mögliche Nachfolger von Ancelotti.

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