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Transfermarkt: Holt Ancelotti seinen Ziehsohn Kaká zum FC Chelsea?

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AC Mailand  

Holt Ancelotti seinen Ziehsohn auf die Insel?

03.06.2009, 12:18 Uhr | dpa

Kakás Zukunft ist plötzlich wieder ungewiss. (Foto: imago)Kakás Zukunft ist plötzlich wieder ungewiss. (Foto: imago) Der fast schon perfekte Wechsel des brasilianischen Fußballstars Kaká für 65 Millionen Euro vom AC Mailand zu Real Madrid ist im letzten Augenblick gestoppt worden. Nach spanischen Medienberichten torpedierte der FC Chelsea den Transfer, der den Brasilianer zum zweitteuersten Profi in der Fußballgeschichte gemacht hätte.

Danach soll der englische Club des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch für Kaká eine Offerte vorgelegt haben, die das Angebot der Madrilenen noch deutlich übertraf.

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Fast so teuer wie Zidane

Die Königlichen hatten Kaká einen Fünfjahresvertrag mit einem Nettoeinkommen von angeblich neun Millionen Euro im Jahr angeboten. Die Ablöse sollte 65 Millionen Euro betragen. Sie wäre die zweithöchste Ablösesumme nach den 78 Millionen Euro gewesen, die Real 2001 für Zinédine Zidane an Juventus Turin gezahlt hatte. Die Madrider Sportpresse geht nun davon aus, dass die Madrilenen die Verpflichtung von Kaká in der kommenden Woche unter Dach und Fach bringen werden.

Besondere Beziehung zu Ancelotti

Der AC-Mailand-Besitzer Silvio Berlusconi sagte: "Ich weiß nicht, ob Milan Kaká wird halten können. Sie bieten ihm so viel Geld." Bei dem angeblichen Chelsea-Angebot dürfte auch eine Rolle spielen, dass die Engländer für die kommende Saison den bisherigen Milan-Trainer Carlo Ancelotti verpflichtet haben. Der Coach ist ein großer Kaká- Fan, und der Brasilianer hält viel von dem Trainer. "Ancelotti hat mir das Tor zur Welt aufgestoßen", sagte Kaká.

Geld für Ronaldo könnte knapp werden

Bei Real Madrid wird befürchtet, dass die Aktivitäten der englischen Klubs Chelsea und Manchester City auf dem Transfermarkt die Ablösesummen in die Höhe treiben und die Pläne von Real-Präsident Florentino Pérez in Gefahr bringen könnten. Der Klubchef will 300 Millionen Euro investieren, um ein neues Starensemble zusammenzustellen. Dazu soll neben Kaká auch der Portugiese Cristiano Ronaldo von Manchester United gehören. "Wenn der Transfer von Kaká sich verteuert, wird das Geld am Ende für eine Verpflichtung von Cristiano Ronaldo nicht mehr reichen", schreibt die Zeitung "El País".

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