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Primera Division: Kaká wechselt zu Real Madrid

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Primera Division  

Kaká wird ein Königlicher

09.06.2009, 09:38 Uhr | sid, t-online.de

Hat gut lachen: Kaká wechselt zu Real Madrid (Foto: dpa)Hat gut lachen: Kaká wechselt zu Real Madrid (Foto: dpa) Die Spekulationen haben ein Ende: Weltstar Kaká wechselt vom AC Mailand zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Das bestätigte Präsident Florentino Pérez. Der 27-jährige hat eine Ablöse von rund 65 Millionen Euro gekostet und einen Sechs-Jahres-Vertrag bei einem geschätzten Jahresverdienst von neun Millionen Euro netto unterzeichnet. Das sind 175.000 Euro die Woche!

Damit ist der Brasilianer zu den Topverdienern aufgestiegen. Bestbezahltester Fußballer der Welt ist nach wie vor John Terry vom FC Chelsea, der angeblich 10,4 Millionen Euro netto im Jahr kassiert. Der nächste Coup von Real-Präsident Pérez soll die Verpflichtung von Portugals Ausnahmekönner Cristiano Ronaldo sein.

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Zweitteuerster Transfer der Geschichte

Kaka, Weltfußballer von 2007, ist der zweitteuerste Spieler der Geschichte nach Zidane, der 2001 für die Rekordsumme von 76 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real gewechselt war. Der Mittelfeldspieler soll nach seinem Einsatz mit Brasilien beim Konföderationen-Cup in Südafrika (14. bis 28. Juni) als Neu-Zugang vorgestellt werden.

Halten Sie den Verdienst Kakás von neun Millionen Euro netto im Jahr für gerechtfertigt? Sagen Sie uns ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!

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Wechsel wegen Finanzkrise

"Ich wollte Milan nicht verlassen. Aber wie viele Unternehmen, die wegen der Finanzkrise eine schwere Zeit durchmachen, ist Milan auch davon betroffen. Und die beste Art, ihnen zu helfen, war, dem Transfer zuzustimmen. Real hat eine der besten Mannschaften der Welt und arbeitet an einem soliden Projekt, das es mir ermöglicht, mit den besten Spielern des Planeten zusammenzuspielen. Ich will viele Titel im weißen Trikot gewinnen, die Hegemonie von Barcelona brechen und mit Real Geschichte schreiben', sagte Kaka über seinen Wechsel.

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Neue Galaktische sollen Champions League gewinnen

Pérez baue an einer Truppe, sagte Ricardo Izecson Santos Leite, wie Kaka mit bürgerlichem Namen heißt, "die wieder Spaniens Meister und Europas Champion werden soll. Der Präsident will noch weitere Weltstars holen." Perez hatte kürzlich Interesse an Franck Ribery von Bayern München bekundet. Nun legte er nach und bezeichnete den portugiesischen Nationalspieler Ronaldo vom englischen Meister Manchester United als den nächsten Wunsch-Transfer.

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"Kaká ist nur der Anfang"

"Er ist ein großartiger Spieler, den wir gerne haben möchten. Aber wir müssen zunächst mit Manchester sprechen, denn es ist uns sehr wichtig, das gute Verhältnis zu diesem Klub zu wahren", sagte Perez dem italienischen Pay-TV-Sender Sky Italia. Bei Radio Marca ergänzte er: "Der Transfer von Kaka ist nur der Anfang. Ich werde alles dafür tun, damit Cristiano Ronaldo für Real spielen wird."

Mit Villa offenbar schon einig

Zudem soll sich Real bereits mit dem spanischen Nationalstürmer David Villa (FC Valencia) über einen Transfer für 38 Millionen Euro einig sein. Weitere Kandidaten sind offenbar Xabi Alonso und Alvaro Arbeloa vom FC Liverpool sowie die Valencia-Profis David Silva und Raul Albiol. Zumindest Ribery, Ronaldo und mit Abstrichen auch Villa würden das galaktische Anforderungsprofil erfüllen.

Kaká will nicht die Nummer 5 tragen

Fußballerisch gilt das auch für Kaka, der ansonsten als eher zurückhaltend gilt. Der Anhänger einer evangelischen Pfingstkirche scheut Promi-Auftritte. Die ihm angebotene Rückennumer 5, die einst Zidane getragen hat, lehnte er bescheiden ab. "Zidane war ein großer Spieler, ich würde ungern die gleiche Nummer benutzen wie er", sagte "Il Principe" (der Prinz), wie "Kaká in Italien genannt wurde.

In Mailand geht das Fußballleben weiter

Dort nahm man den Abschied des Publikumslieblings gefasst auf. Der Verlust wiege schwer, sei aber kompensierbar, hieß es in einer Erklärung des AC Mailand. Klubbesitzer Silvio Berlusconi hatte den Abschied Kakas vor Tagen vorbereitet, als er bekannte: "Fußball war noch nie von einem einzigen Spieler abhängig. Es gibt viele gute Profis." Es sei undenkbar, "dass wir unsere Mission nun aufgeben", sagte Berlusconi nun. Die Brasilianer Pato und Ronaldinho sollen Kaka ersetzen, zudem Wolfsburgs Stürmer Edin Dzeko kommen.

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