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Metzelder will sich bei Real durchsetzen

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Spanien - Real Madrid  

Metzelder will sich bei Real durchsetzen

21.07.2009, 16:50 Uhr | sid

Metzelder hängt sich beim Training von Real Madrid voll rein. (Foto: imago)Metzelder hängt sich beim Training von Real Madrid voll rein. (Foto: imago) Nationalspieler Christoph Metzelder setzt seine WM-Teilnahme aufs Spiel und will trotz einer fehlenden Stammplatzgarantie seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag beim spanischen Rekordmeister Real Madrid erfüllen.

"Ich möchte bei Real bleiben, auch wenn es schwierig ist, einen Stammplatz zu erobern. Ich wusste, dass die Konkurrenz hier groß sein würde. Den neuen Trainer muss ich jetzt mit meiner Arbeit überzeugen", sagte der 28-Jährige, der bei Real rund drei Millionen Euro netto verdienen soll.

Löw: "Ohne Spielpraxis wird es enorm schwierig"

Mit einem Verbleib bei den Königlichen riskiert der zuletzt vom türkischen Meister Besiktas Istanbul und dem griechischen Klub Panathinaikos Athen umworbene Innenverteidiger allerdings seine Teilnahme an der WM 2010. Denn Bundestrainer Joachim Löw hatte angekündigt, nicht wie vor der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz auf Profis zu setzen, die unmittelbar vor dem Turnier keine Spielpraxis aufweisen. "Wenn Christoph zurück zur Nationalmannschaft will, dann muss er spielen, entweder bei Real oder bei einem anderen Verein. Ohne Spielpraxis wird es für ihn enorm schwierig", hatte Löw bereits zu Beginn des Jahres erklärt. Metzelder rechnet aber offenbar damit, in seiner dritten Saison bei Real doch noch einen Stammplatz erobern zu können.

Benzema stellt Ronaldo in den Schatten

Den hat 94-Millionen-Euro-Neuzugang Cristiano Ronaldo sicher. Allerdings hat Karim Benzema dem Superstar beim Debüt die Show gestohlen. Der französische Stürmer bewahrte die Königlichen mit einem späten Treffer (87.) beim irischen Erstligisten Shamrock Rovers vor einer Blamage. Beim mageren 1:0 (0:0)-Erfolg stellte Benzema den bereits zur Halbzeit ausgewechselten Ronaldo deutlich in den Schatten.

Großes Lob von der spanischen Presse

"Benzema ist Dynamit", titelte die spanische Sporttageszeitung AS. Auch das Konkurrenzblatt Marca war von dem ersten Auftritt des 35-Millionen-Einkaufs von Olympique Lyon schwer angetan: "Benzema kam, sah und traf. Ein Tor im Ronaldo-Stil." Wobei Marca damit nicht den neuen portugiesischen Teamkollegen von Benzema meinte, sondern den in die Jahre gekommenen brasilianischen Ausnahme-Stürmer, der auf seine alten Tage in seiner Heimat bei Corinthians Sao Paolo derzeit nach Belieben trifft.

Sagenhaftes Tor

Der 21-jährige Benzema freute sich nach seiner gelungenen Premiere bei den Königlichen über so viel Wertschätzung. "Ich freue mich natürlich über mein Tor und hoffe, dass es weiterhin so gut für mich läuft. Aber wir sind natürlich gerade erst dabei, uns als Team kennenzulernen, und werden in den kommenden Wochen sicher noch weiter wachsen", sagte Benzema, der bei seinem Tor tatsächlich an den jungen Weltmeister Ronaldo erinnerte: Einen 50-Meter-Pass nahm der Angreifer nach einem kurzen Sprint gekonnt mit dem rechten Fuß an, legte sich den Ball dann kurz vor und ließ dem irischen Schlussmann nach einem Übersteiger mit einem trockenen Schuss ins linke Toreck keine Abwehrchance.

Pfiffe gegen Ronaldo

Über das Tor staunte auch Ablösesummen-Weltrekordler Ronaldo, der im Tallaght Stadium in der irischen Hauptstadt Dublin zu diesem Zeitpunkt schon wieder frisch geduscht auf der Ersatzbank gesessen hatte. Real-Coach Manuel Pellegrini hatte den Weltfußballer des vergangenen Jahres nach einem wenig spektakulären Auftritt bereits nach 45 Minuten ausgewechselt. Bis auf zwei Freistöße und ein paar wenigen Kabinettstückchen hatte Ronaldo kaum nennenswerte Aktionen. Zudem musste sich der Offensivspieler von den irischen Fans bei jeder Ballberührung Pfiffe anhören.

Wohlwollende Stimmen aus der Heimat

Dennoch zeigte sich der portugiesische Nationalspieler nach seinem ersten Spiel im weißen Real-Trikot zufrieden. "Das war ein wichtiges Spiel für uns, die Mannschaft war gut drauf. Ich will dem Team helfen, arbeite momentan sehr an mir, passe mich an und hoffe, viele Tore für Real zu schießen", sagte der 24-Jährige, dessen Debüt in Abwesenheit von 65-Millionen-Euro-Zugang Kaka, der wegen der Teilnahme am Confed Cup beim Trainingscamp der Madrilenen in Dublin derzeit noch fehlt, von der spanischen Presse wohlwollend begleitet wurde. "Cristiano gefiel bei der Real-Premiere", schrieb AS.

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