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Fenerbahce Istanbul: Daum liebäugelt mit Rückkehr nach Köln

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Türkei - Fenerbahce Istanbul  

Daum liebäugelt mit Rückkehr nach Köln

23.07.2009, 14:33 Uhr | dpa

Der frühere Kölner Trainer Christoph Daum. (Foto: imago)Der frühere Kölner Trainer Christoph Daum. (Foto: imago) Trotz seines plötzlichen Abgangs zu Fenerbahce Istanbul plant Trainer Christoph Daum eine Rückkehr zum 1. FC Köln. "Köln bleibt für mich eine Herzensangelegenheit, auch wenn ich jetzt physisch nicht anwesend bin. Und irgendwann komme ich wieder", sagte der 55 Jahre alte Coach dem Fachmagazin "kicker" im Trainingslager des türkischen Rekordmeisters in Bad Wörishofen.

Daum zeigte Verständnis für den Unmut der Kölner über seinen Wechsel Anfang Juni. "Das ist ja nur der Ausdruck einer tiefen Liebe. Nur dadurch hat sich nachher diese tiefe Enttäuschung ergeben", sagte Daum.

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"War mit Ambitionen nicht einverstanden"

Auch für ihn sei das Angebot aus der Türkei plötzlich gekommen. "Ich hatte meine Planung voll auf Köln ausgerichtet, obwohl ich nicht ganz einverstanden war mit den Ambitionen", sagte der Coach, der Fenerbahce bereits von 2003 bis 2006 trainierte. "Aber meinem Inneren widersprach es, in den nächsten drei, vier Jahren nur nicht abzusteigen." Mit dem Transfer von Stürmer Lukas Podolski sei der Investitionsrahmen im Prinzip ausgeschöpft gewesen. "Dadurch, dass das Trainergehalt wegfällt, kann Köln noch mal nachlegen, siehe Maniche", sagte Daum. Mit den Verpflichtungen um den früheren portugiesischen Nationalspieler traut er Köln zu, sich im Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren.

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Daum will mit Fener in die Champions League

Bei seinem vierten Aufenthalt in Istanbul will Daum, der bereits zweimal Besiktas trainierte, mit dem Vorjahresvierten Fenerbahce den Meistertitel holen und direkt in die Champions League einziehen. "Ich bekomme vom Vorstand gute Spieler und mache daraus eine Meistermannschaft. Ende", sagte er. Die Europa League, in der Fenerbahce in der dritten Qualifikationsrunde auf Honved Budapest trifft, bezeichnete Daum nur als "Trostrunde".

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Lucio stand auf dem Zettel

Um Fenerbahce zurück in die Erfolgsspur zu führen, will er jeweils die türkische und brasilianische Spielergruppe um Weltmeister Roberto Carlos einigen. Ein Transfer des früheren Bayern-Innenverteidigers Lucio ließ sich wegen des Konkurrenzangebots von Inter Mailand jedoch nicht realisieren. "Er sagte: Für mich gibt es nur Inter oder Fener", sagte Daum. "Wir hatten uns im Rahmen unserer Möglichkeiten engagiert."

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