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Mexiko lässt USA im Gold-Cup-Finale keine Chance

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Gold Cup  

Mexiko lässt USA im Gold-Cup-Finale keine Chance

27.07.2009, 12:59 Uhr | dpa

Großer Jubel beim mexikanischen Team. (Foto: dpa)Großer Jubel beim mexikanischen Team. (Foto: dpa) Mexikanische Nacht in Manhattan, amerikanischer Alptraum in New Jersey: Mit einer Fünf-Tore-Fiesta hat Mexiko im New Yorker Giants-Stadium den Goldcup gewonnen und sich die Meisterschaft der nord- und mittelamerikanischen Verbände gesichert. Das Team demütigte im Endspiel Titelverteidiger und Gastgeber USA mit 5:0 (0:0), sorgte für den höchsten Endspiel-Erfolg der Goldcup-Geschichte und ist mit nunmehr fünf Siegen auch Rekordgewinner.

"Natürlich hatten wir erwartet, diese Partie zu gewinnen, aber nicht so deutlich", sagte Mexikos Trainer Javier Aguirre. Fußballer und Fans feierten den Sieg gegen den Erzrivalen überschwänglich - und hatten dazu auch allen Grund.

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Zehnjährige Negativserie beendet

Denn Mexiko hatte die USA außerhalb der eigenen Landesgrenzen seit zehn Jahren nicht mehr besiegt. "Keiner meiner Spieler hat heute an diese zehn Jahre gedacht", betonte Aguirre zwar, dennoch war allen grün-weiß und rot Gekleideten unter den 79.156 Fans im weiten Rund die Erleichterung anzumerken. Die Amerikaner indes mussten zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ein Final-Fiasko hinnehmen.

Kaltschnäuzig vor dem Tor

Während das 2:3 nach einer 2:0-Führung Ende Juni im Endspiel des Confed Cups gegen Brasilien zu erwarten war, kam die Pleite gegen Mexiko zumindest in dieser Höhe überraschend - auch wenn Trainer Bob Bradley keinen seiner Top-Stars dabei hatte. "Mir kam es so vor, als wenn jeder Schuss von denen ein Tor war. Mexiko hat seine Chancen eiskalt genutzt", meinte US-Mittelfeldmann Kyle Beckermann.

Aguirre: "Mit fünf Toren hätte ich niemals gerechnet"

Bis zur Pause waren er und seine Mitspieler noch ebenbürtig, nach dem Wechsel hatten sie dem mexikanischen Sturmlauf jedoch nichts mehr entgegenzusetzen. "Wir haben nach der Pause versucht, einige Sachen zu verändern, aber mit fünf Toren hätte ich niemals gerechnet", sagte Aguirre, der im April auf dem Schleudersitz des Nationaltrainers der El Tri Platz nahm und der fünfte Coach seit drei Jahren ist.

Elfmeter bringt den Stein ins Rollen

Kapitän Gerardo Torrado traf in der 56. Minute per Foulelfmeter zum 1:0 - und ließ den Lärmpegel im Stadion in die Höhe steigen. Die rund 50.000 Mexikaner in der Arena sorgten anschließend trotz des Auswärtsspiels für eine Heim-Atmosphäre - und die Mannschaft avancierte mehr und mehr zum Stimmungsmacher der Fiesta. Giovani Dos Santos (62.), Carlos Vela (67.), Jose Antonio Castro (79.) und Guillermo Franco (90.) sorgten für reichlich Genugtuung unter den Mexikanern und Entsetzen bei den Gastgebern. 2007 hatten die USA das Finale gegen den südlichen Nachbarn dank des Tores des damaligen Bundesliga-Profis Benny Feilhaber vom HSV noch mit 2:1 gewonnen.

USA sinnt auf Revanche

Die Chance zur Revanche gibt es bereits am 12. August. Beide Teams stehen sich in Mexiko-City in der WM-Qualifikation gegenüber - und dann kann Bob Bradley unter anderem wieder auf Leistungsträger wie Landon Donovan und den Mönchengladbacher Michael Bradley zurückgreifen. Zwar konnten die USA noch nie im Azteken-Stadion gewinnen, doch die Niederlage von New York hat gezeigt, dass auch die beste Statistik irgendwann ein Ende hat.

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