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Real Madrid: Van Gaal und Ferguson lästern über Reals Einkaufspolitik

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Spanien - Real Madrid  

Van Gaal und Ferguson lästern über Reals Einkaufspolitik

29.07.2009, 11:26 Uhr | dpa

Louis van Gaal (li.) und Alex Ferguson können die Einkaufspolitik von Real Madrid nicht nachvollziehen. (Foto: imago)Louis van Gaal (li.) und Alex Ferguson können die Einkaufspolitik von Real Madrid nicht nachvollziehen. (Foto: imago) 200 Millionen Euro hat Real Madrid für Neuverpflichtungen ausgegeben. Doch den neuen Coach Manuel Pellegrini beneiden seine Trainerkollegen deshalb nicht. "Bei so vielen Individualisten ist es sehr schwer, die Balance zu finden", erklärte Alex Ferguson von Manchester United im Vorfeld des Audi Cups in München. Auch Bayern-Trainer Louis van Gaal äußerte Bedenken, ob sich die Transfers von Cristiano Ronaldo (94 Millionen), Kaka (65 Mio.) und Karim Benzema (35 Mio.) für die Königlichen auch auszahlen.

"Meine Philosophie ist, dass man eine Mannschaft formen muss und nicht zusammenkaufen kann. Man muss abwarten, ob es gelingt, aus diesen vielen Individualisten eine Mannschaft zu bilden", sagte der Niederländer.

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Warnender Verweis auf die Vergangenheit

Ins gleiche Horn stieß ebenfalls Leonardo, neuer Coach beim AC Mailand. "Real hat schon einmal die Erfahrung gemacht, dass sie viele Superstars eingekauft haben, aber keinen Erfolg hatten. Natürlich haben sie durch die Verpflichtung dieser Stars mehr Möglichkeiten, aber das braucht alles Zeit. Es ist wichtiger, einen Mannschaftsgeist zu wecken", meinte der Brasilianer.

Kein Nachtreten gegen Cristiano Ronaldo

Keinen Groll hegt Ferguson gegen Cristiano Ronaldo, den er in der Sommerpause Richtung Madrid hatte ziehen lassen müssen. Im Gegenteil: Sir Alex lobte seinen ehemaligen Mittelfeldspieler über den grünen Klee. "Wir hatten Glück, dass er sechs Jahre bei uns war. Er ist ein exzellenter Profi, dem ich den Wechsel gönne", sagte der Erfolgstrainer.

Leonardo hofft auch ohne Kaka erfolgreich zu sein

Auch Milan verkaufte mit Kaka seinen wahrscheinlich besten Spieler an Real. Doch Leonardo zeigte sich optimistisch, den Abgang kompensieren zu können. "Natürlich ist das ein großartiger Spieler. Aber wir haben auch ohne Kaka noch eine gute Mannschaft mit der wir erfolgreich sein können." Milan befinde sich auch wegen des Karriereendes von Paolo Maldini in einer Wechselphase. "Aber wir sind bereit für diese Herausforderung", versicherte Leonardo.

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