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Adrian Mutu muss Rekordstrafe an FC Chelsea zahlen

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AC Florenz  

Adrian Mutu muss Rekordstrafe zahlen

31.07.2009, 12:43 Uhr | dpa

Adrian Mutu vom AC Florenz (Foto: imago)Adrian Mutu vom AC Florenz (Foto: imago) Rumäniens Star Adrian Mutu muss die vom Weltverband FIFA verhängte Rekord-Geldstrafe im Fußball von 17,2 Millionen Euro wegen Drogenmissbrauchs an seinen Ex-Klub FC Chelsea zahlen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies in Lausanne den vom Nationalspieler eingelegten Einspruch gegen die Strafe zurück.

Kokain-Vergehen aus dem Jahr 2004

Mutu war vor fünf Jahren positiv auf Kokain getestet und für sieben Monate gesperrt worden. Der FC Chelsea, der 2003 rund 19 Millionen Euro Ablöse an den FC Parma für Mutu gezahlt hatte, entließ den Stürmer daraufhin im Oktober 2004. Inzwischen verdient er sein Geld beim AC Florenz in der italienischen Serie.

Vertragsbruch

Mutu wollte beim CAS die Aufhebung der Strafe erreichen, deren Höhe auf Geheiß des Internationalen Sportgerichtshofes die FIFA festgelegt hatte. Die für die Lösung von Streitfällen zuständige Kammer DRC (Dispute Resolution Chamber) des Weltverbandes hatte dem FC Chelsea die hohe Millionen-Abfindung vor Monaten zugesprochen. Grund: Der mittlerweile 30 Jahre alte Angreifer solle dieses Geld an seinen Londoner Ex-Klub als Abfindung dafür zahlen, dass Mutu wegen des Kokain-Konsums gegen den Vertrag mit Chelsea verstoßen habe.

Bereits Mutus dritte Niederlage vor Gericht

Der Profi hatte vor allem die Höhe der Buße stets als "ungerecht und unmenschlich" bezeichnet. "Ich halte diese Entscheidung nicht für korrekt, denn ich habe nichts getan, was diese Summe rechtfertigen würde", wurde Mutu in dem Zusammenhang zitiert. Seine Rechtsanwälte hofften bis zuletzt, eine anderslautende Entscheidung in Lausanne zu erreichen, doch der CAS entschied nach 2005 und 2007 bereits zum dritten Mal in dieser Angelegenheit gegen den Spieler.

Sammlung in der rumänischen Heimat

Als die FIFA die 17,2-Millionen-Strafe im Vorjahr festgelegt hatte, startete in Mutus Heimatland Rumänien eine Sammelaktion. Der Hauptsponsor von Hauptstadt-Verein Dinamo Bukarest, den Mutu 1999/2000 zur Meisterschaft in Rumänien schoss, wollte auf diesem Weg zumindest einen Teil der Summe zusammenbringen. Doch Mutu teilte dem Sponsor Cristian Borcea mit, dass er dieses Geld nicht annehmen wolle. Auch wenn er die höchste Geldstrafe der Fußball-Geschichte berappen muss.

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