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Panathinaikos Athen: Djibril Cisse wehrt sich gegen rassistische Attacken

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Fussball International - Griechenland  

Djibril Cissé wehrt sich gegen rassistische Attacken

08.09.2009, 11:02 Uhr | t-online.de

Djibril Cissé lässt sich Provokationen nicht gefallen. (Foto: imago)Djibril Cissé lässt sich Provokationen nicht gefallen. (Foto: imago) Der französische Nationalspieler Djibril Cissé ist bei einem Testspiel seines Klubs Panathinaikos Athen Opfer von rassistischen Anfeindungen geworden. Der Angreifer wurde sowohl mündlich als auch tätlich angegriffen und überlegt jetzt, diesen Vorfall bei der UEFA zu melden.

"Ich bin nicht nach Griechenland gekommen, um rassistischen Attacken ausgesetzt zu sein und bei jedem Ballkontakt Affengeräusche von den Fans zu hören", sagte der 28-Jährige.

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Cissé wirft zurück

Der Franzose lief bei einem Vorbereitungsspiel beim Zweitligisten Olympiakos Volos nach einem von ihm erzielten Treffer zu den gegnerischen Fans und forderte sie auf, ihre rassistischen Beleidigungen zu unterlassen. Wie der "kicker" berichet, reagierten die Anhänger auf ihre Weise und beschmissen Cissé mit Flaschen, der sich wiederum nicht zurückhalten konnte und zurückwarf.

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Volos droht empfindliche Strafe

"Das ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich so behandelt worden bin. Was mir passiert, darf nicht ungestraft bleiben", sagte Cissé, der eine Anklage bei der UEFA erwägt. Sollte sich der Angreifer dazu entschließen, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, drohen Olympiakos Volos harte Sanktionen.

Kritik vom Trainer

Henk Ten Cate, der Trainer von Panathinaikos, kritisierte die unbeherrschte Reaktion seinen Stars: "Das kann ich nicht gutheißen. Ein Panathinaikos-Spieler ist ein Profi und darf sich so nicht benehmen, auch wenn er provoziert wird." Der niederländische Coach nahm aber auch den Schiedsrichter in die Pflicht: "Allerdings hat er (Cissé) mir gesagt, dass zweimal mit Flaschen nach ihm geworfen worden sei und der Referee nichts dagegen getan hat", so Ten Cate.

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