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Schweiz: Star-Schiri Massimo Busacca zeigt den Stinkefinger

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Schweiz - Pokal, 1. Runde  

Star-Schiri Massimo Busacca zeigt den Stinkefinger

20.09.2009, 13:34 Uhr | t-online.de, sid

Der Schweizer Star-Schiedsrichter Massimo Busacca fällt in Baden schwer aus dem Rahmen. (Foto: imago)Der Schweizer Star-Schiedsrichter Massimo Busacca fällt in Baden schwer aus dem Rahmen. (Foto: imago) Skandal zum Auftakt des Schweizer Pokal-Wettbewerbs: Star-Schiedsrichter Massimo Busacca ließ sich während der Leitung der Erstrundenpartie zwischen Drittligist FC Baden und dem Schweizer Tabellenführer Young Boys Bern (1:3) zu einer eindeutigen Geste gegenüber den Fans der Gäste hinreißen. Busacca reagierte auf Schmährufe aus der gelb-schwarzen Ecke mit dem Stinkefinger.

Ergebnisse und Tabelle Die Schweizer Super League

Reaktion auf Pöbeleien und Schmährufe

"Wenn es tatsächlich passiert ist, dass ich den Fans den Finger gezeigt habe", wiegelte der Spielleiter mit FIFA-Rang gegenüber der Schweizer Tageszeitung "Blick" ab, "dann war das eine menschliche Reaktion." Er sei "von der ersten Minute an beleidigt und provoziert worden." Allerdings tue es ihm Leid, fügte der 40-Jährige hinzu - "wenn es passiert ist..." Das jedoch belegen Bilder, die Fotograf Thomas Hodel in jener unheilvollen zehnten Minute schoss.

Badens Führungstreffer ist der Auslöser

Seit der sechsten Minute bereits führte der potente Außenseiter, der sich vor 3000 Zuschauern bestens verkaufte, mit 1:0. Getroffen hatte der türkische Mittelfeldspieler Irfan Tastemel. Daraufhin rasteten Badens Sympathisanten vor Freude aus, kletterten über die Bande, rissen Werbetafeln nieder. Busacca wies den Stadionsprecher an, den Pöbel wieder zur Ordnung zu rufen. Von den Rängen ergossen sich in der Folge Hohn und Spott über den Schiedsrichter.

Folgen drohen

Busacca musste sich - auf Italienisch - als "A...loch" beschimpfen lassen. Er hatte beide Fangruppen gegen sich. Und dann reagierte Busacca, in einer völlig unangemessenen und seiner Position und Person nichts als schadenden Art und Weise. Folgenlos wird diese zehnte Minute nicht bleiben.

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