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Europas Fußballer des Jahres: Kein Deutscher dabei

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Europa  

Wahl zum "Goldenen Ball" ohne Deutsche

19.10.2009, 19:09 Uhr | dpa

In diesem Jahr bekommt definitiv kein Deutscher diese Trophäe als Europas bester Fußballer (Foto: imago)In diesem Jahr bekommt definitiv kein Deutscher diese Trophäe als Europas bester Fußballer (Foto: imago) Bayerns Star Franck Ribéry ist dabei. Und auch Edin Dzeko vom Deutschen Meister VfL Wolfsburg vertritt die Bundesliga bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres. Nur die deutschen Elite-Kicker spielen in diesem Jahr keine Rolle bei der prestigeträchtigen Auszeichnung der französischen Zeitung "France Football".

Auch Michael Ballack fand keine Gnade im Kreis der 30 Auserwählten, zu denen Vorjahressieger Cristiano Ronaldo ebenso selbstverständlich zählt wie Kaká oder dessen brasilianischer Landsmann, der frühere Bremer Diego.

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Seeler schätzt die WM-Quali höher als die Auszeichnung ein

"Ich finde das gar nicht so dramatisch, obwohl wir natürlich gerne einen dabei hätten", sagte Uwe Seeler. Der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, der den seit 1956 verliehenen "Goldenen Ball" selbst nie bekommen hat, spricht den Experten wie Fans aus dem Herzen. Denn die locker geschaffte Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Südafrika schätzt er weit höher ein als die Wertschätzung für einen Einzelkönner.

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Lahm: "Keine Sorge um Qualität der Nationalelf machen"

Ähnlich sieht es Nationalspieler Philipp Lahm. "Wir sind Dritte bei der Weltmeisterschaft 2006 und Vize-Europameister 2008 geworden. Um die Qualität der deutschen Nationalmannschaft braucht man sich keine Sorgen zu machen", befand der Abwehrspieler des FC Bayern München. "Wenn aber keine Vereins-Mannschaft im europäischen Bereich weit kommt, ist es für jeden Spieler schwer, sich aufzudrängen."

Mannschaftliche Stärke wichtig

Der Star ist die Mannschaft - denn einen wirklichen Star hat die deutsche Mannschaft nicht. So oder ähnlich argumentiert auch Matthias Sammer. "Man muss immer den Zusammenhang zwischen individueller Klasse und mannschaftlicher Stärke sehen. Wenn wir bei der WM 2010 in Südafrika ein großes Turnier spielen, ergibt sich daraus auch die individuelle Qualität. Das war bei früheren Titelgewinnen immer so", erklärte der Sportdirektor des DFB.

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Sammer: "Glaube, dass wir Weltklassespieler haben"

Möglicherweise sei die Zeit momentan nicht reif für einen deutschen Spieler, meinte Sammer: "Aber ich glaube, dass wir Weltklassespieler haben. Ballack und Lahm haben ihre Klasse durchaus bewiesen." Neue Namen könnten überdies schon bald die Rolle der Arrivierten übernehmen: "Wir befinden uns auch im Juniorenbereich mitten in der Entwicklung. Die jungen Spieler drängen nach, die ganzen Maßnahmen greifen. Wenn diese Entwicklung weitergeht, dann haben wir wieder die Möglichkeit, in den Ehrungen besser dazustehen."

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Sammer erhielt Auszeichnung als erster Nicht-Bayer

Vor 13 Jahren hatte der damalige Dortmunder Sammer als erster Nicht-Bayern-Spieler die Reihe der deutschen Gold-Fußballer fortgesetzt. Erster europäischer Fußballer des Jahres aus deutschen Landen war 1970 Gerd Müller gefolgt von Franz Beckenbauer (1972/1976), Karl-Heinz Rummenigge (1980/1981) und Lothar Matthäus (1990), die samt und sonders beim FC Bayern München unter Vertrag standen.

Zuletzt nominiert: Ballack, Klose und Kahn

Ballack, Miroslav Klose und Oliver Kahn waren zuletzt nominiert, konnten sich aber nicht durchsetzten. Wie auch der Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona, der Sammers These stützt: "Insgesamt gibt es wenig Spieler auf diesem Level, die in ihrem Klub und der Nationalmannschaft Top-Leistungen bringen."

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