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Schweinegrippe: In der Premier League ist Spucken unerwünscht

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Premier League  

Bitte das Spucken vermeiden

28.10.2009, 15:37 Uhr | t-online.de

Englisches Amt für Gesundheitsschutz will das Spucken auf dem Fußballplatz untersagenWayne Rooney von Manchester United spuckt gern mal (Foto: imago) Die Schweinegrippe ist seit Monaten ein Thema. Nun ist sie definitiv auch im Fußball angekommen. In Deutschland musste sich Hannover 96 mit dem Virus auseinandersetzen, in Frankreich kam es wegen Fällen der Erkrankung bei Paris St. Germain sogar zu einer Spielabsage. Und auch in England hat sie zugeschlagen. Bei den Blackburn Rovers liegen Christopher Samba und David Dunn seit einigen Tagen flach.

Die Übertragungswege sind ebenso bekannt wie simpel - die berühmte Tröpfcheninfektion reicht aus, um das Virus weiterzugeben. Daher hat das britische Amt für Gesundheitsschutz HPA (Health Protection Agency) nun den Fußballern empfohlen, nicht mehr zu spucken.

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HPA: "Eine schlimme Angewohnheit"

In einer offiziellen Erklärung warnte die HPA, dass Ausspucken auf dem Fußballplatz dazu beitragen kann, dass sich das Virus verbreitet. Wenn es irgendwie möglich sei, sollten Spieler es vermeiden. "Spucken ist immer eine ekelhafte Angelegenheit", schrieb die HPA. "Es ist unhygienisch und ungesund, vor allen Dingen, wenn man es in der Nähe anderer Menschen macht. Wie der Rest von uns würden auch Fußballer niemals in geschlossenen Räumen spucken, deswegen sollten sie es auch nicht auf dem Fußballplatz tun. Es ist eine schlimme Angewohnheit, die von den Klubs unterbunden werden sollte."

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Ferguson verbietet Rooney das Spucken

Die einzige Person, die auf das Verhalten der Spieler auf dem Platz Einfluss nehmen und so gegen unkontrolliertes Herumspucken vorgehen kann, ist der Trainer. Dennoch bleibt die Frage, wie der Übungsleiter seine Kicker dahingehend umerzieht, dass sie ihre Spucke drinnen behalten und runterschlucken, anstatt sie auf dem Rasen zu hinterlassen. Die "Times Online" zeichnete zu diesem Thema ein sehr hübsches Bild: Wenn das Thema einer Ausbreitung der ohne Frage sehr ansteckenden Schweinegrippe nicht so ernst wäre - die Vorstellung, wie ManUnited-Trainer Sir Alex Ferguson Stürmer Wayne Rooney 90 Minuten lang untersagt, seine im Mund gesammelte Körperflüssigkeit bei sich zu behalten ist schon ziemlich komisch.

Megson macht sich keine Sorgen

Gary Megson, Trainer der Bolton Wanderers, ist im Gegensatz zur HPA nicht besorgt, dass seine Spieler einer erhöhten Ansteckungsgefahr auf dem Platz ausgesetzt sind. "Ich habe schon viele Meinungen darüber gehört", sagte der 50-Jährige. "Aber wir sollten uns alle auf die Einschätzung der Mediziner verlassen, die sagen, dass die Chance sich auf diesem Weg anzustecken, sehr gering ist."

Allardyce: "Auch Chelsea wird das Virus nicht aufhalten"

Grund zur Sorge sollte laut Blackburn-Trainer Sam Allardyce der FC Chelsea haben. Vor wenigen Tagen trafen beide Teams an der Stamford Bridge aufeinander, Chelsea siegte mit 5:0. Das war die gute Nachricht. Die schlechte lautete, dass bei Blackburn zwei bestätigte Fälle von Schweinegrippe bekannt geworden waren, die allerdings nicht beim Spiel in London dabei waren. Allardyce behauptete bei "Times Online", ein weiterer Spieler zeige Symptome und dieser habe auf dem Feld gestanden. "Es gibt keinen Zweifel daran", so Allardyce. "Medizinisch gesehen ist dies das ansteckendste Virus, das wir je hatten. Das wird auch Chelsea nicht aufhalten."

Heiße Milch und Rotwein gegen Schweinegrippe

Blues-Trainer Carlo Ancelotti nimmt es jedoch ganz gelassen, auch im Hinblick darauf, dass das obligatorische Händeschütteln vor und der Trikottausch nach dem Spiel weitergehen wird. "Ich mache mir keine Sorgen", sagte der Italiener. "Das Virus ist ja nicht nur auf dem Spielfeld, es ist überall." Und falls es Ancelotti selbst trifft, hat er schon das richtige Mittel dagegen: "Ich weiß sehr genau, was ich zu tun habe, falls ich das Virus bekomme. Es ist ein Rezept von meiner Großmutter: Heiße Milch und Rotwein. Phantastisch!"

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