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FC Valencia: Miguel ist an seinem Geburtstag in Freiheit

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Miguel ist an seinem Geburtstag in Freiheit

27.12.2009, 13:49 Uhr | sid

Valencias portugiesischer Verteidiger Miguel. (Foto: imago)Valencias portugiesischer Verteidiger Miguel. (Foto: imago) Seinen 30. Geburtstag wird Portugals Nationalverteidiger Miguel am 4. Januar nicht hinter den berühmten Schwedischen Gardinen verbringen müssen: Der auf Grund einer Schießerei vor einer Diskothek in einem Vorort Lissabons verhaftete Profi des FC Valencia saß nur eine Nacht hinter Gittern. Für seinen Anwalt Antonio Colaco ein rein rassistischer Akt: "Miguel ist unschuldig, er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort", sagte Colaco "Radio Marca" in Spanien.

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Ganz Portugal nimmt Anteil

Die weihnachtliche Kriminalgeschichte bewegt derzeit ganz Portugal. Der schon immer als Nachtschwärmer auffällige Miguel wurde am ersten Weihnachtstag festgenommen. Er verbrachte die Nacht hinter Gittern. Nachdem er mit vier Begleitern am Eingang der Diskothek "RS dreams" in Seixal abgewiesen worden war, soll der 53-malige Nationalspieler wutentbrannt davongezogen sein.

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Mieser Schütze

Gegen fünf Uhr morgens kam die Gruppe zurück, es brach ein Handgemenge zwischen dem Quintett und dem Wachpersonal des Lokals aus. Im Laufe der Auseinandersetzung schoss ein Mitglied der Gruppe um Miguel mehrmals mit einer Neun-Millimeter-Pistole, traf dabei allerdings lediglich umstehende Fahrzeuge.

Opfer seiner Hautfarbe und seiner Popularität

Der Rechtsanwalt des dunkelhäutigen Spielers meldete sich mit heftigen Vorwürfen zu Wort. "Die Wurzel des Problems ist der Rassismus in Portugal", sagte Antonio Colaco. Angeblich ist Miguel der Zugang zur Diskothek aufgrund seiner Hautfarbe verwehrt worden. Auslöser der Probleme vor der Diskothek sei ein Streit zwischen Türstehern und Miguels Freundin gewesen. "Es ging eigentlich gar nicht um Miguel. Die Türsteher behaupten nur, er habe geschossen, weil er der einzige Prominente dieser Gruppe war", sagte Colaco.

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Polizei geht nicht vom Schützen Miguel aus

Medienberichten zufolge hat die Justiz den WM-Teilnehmer von 2006 (sechs Spiele) gegen die Zahlung einer Kaution vorerst auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei geht davon aus, dass Miguel selbst nicht geschossen hat. Einer seiner Begleiter aber blieb in Haft. Von Miguels Verein gab es bislang keine Stellungnahme.

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