Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Serie A: Hooligans kommen Italiens Klubs teuer zu stehen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Italien  

Hooligans kommen Italiens Klubs teuer zu stehen

15.01.2010, 16:12 Uhr | sid

Unruhestifter in einem Fan-Block von Juventus Turin verbrennen eine Fahne. (Foto: imago)Unruhestifter in einem Fan-Block von Juventus Turin verbrennen eine Fahne. (Foto: imago) Das gewaltbereite Verhalten der Tifosi in den Stadien kommt die italienischen Vereine teuer zu stehen. Seit Saisonbeginn sind die Serie-A-Klubs wegen des Verhaltens ihrer Anhänger zur Zahlung von Geldstrafen in Höhe von insgesamt 765.000 Euro verurteilt worden.

Am schwersten betroffen ist Rekordmeister Juventus Turin, der bereits Geldstrafen von insgesamt 144.000 Euro zahlen musste. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport". Rassistische Gesänge, Gewalt auf den Tribünen und Würfe von Gegenständen sind bei Juve-Spielen schon längst keine Ausnahmen mehr.

Juventus Turin Ex-Schalker Poulsen erleidet Wadenbeinbruch
Italien - Serie A Mourinho muss vor Gericht

Keine Juve-Fans beim nächsten Heimspiel

Vom nächsten Heimspiel ihres Klubs am 23. Januar gegen den AS Rom sind die Juve-Fans ausgeschlossen. Dies entschied jetzt das Sportgericht der italienischen Fußball-Liga. Der Grund sind wiederholte rassistische Sprechchöre der Juve-Anhänger gegen den dunkelhäutigen Stürmer Mario Balotelli vom Meister Inter Mailand. Der Sohn ghanaischer Eltern ist in Palermo geboren und als Adoptivkind in der Lombardei aufgewachsen.

Serie A Albaner will Bologna übernehmen
AS Rom Luca Toni soll länger bleiben

Anhänger greifen das eigene Team an

Gegen elf Ultras des AC Mailand hat derweil ein Mailänder Untersuchungsrichter ein Gerichtsverfahren eröffnet. Die gewaltbereiten Anhänger werden beschuldigt, den Klub erpresst zu haben, um kostenlos an Eintrittskarten zu kommen. Beim traditionsreichen Zweitligisten FC Turin wurden Spieler unter Polizeischutz gestellt, nachdem sie vergangene Woche von ihren eigenen Anhängern angegriffen worden waren.

Gewerkschaft: "Sind zu eklatanten Aktionen bereit"

Angesichts der zunehmenden Ausschreitungen droht die italienische Fußballergewerkschaft AIC mit einem Streik. "Wir sind zu eklatanten Aktionen bereit. Wir könnten aus Protest sogar die Meisterschaft abbrechen", erklärte AIC-Präsident Sergio Campana. Besorgt zeigte sich auch Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union. "Man muss eine Lösung finden. In Italien gibt es zu viel Aggressivität, nicht nur im Fußball", sagte Platini.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal