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Italien - Serie A: Inter-Coach Jose Mourinho verliert die Nerven

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Inter Mailand  

Mourinho: Schiri-Schelte nach Platzverweisen

21.02.2010, 14:04 Uhr | sid

Jose Mourinho versteht die Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr. (Foto: imago) Jose Mourinho versteht die Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr. (Foto: imago) Inter Mailands Trainer Jose Mourinho hat wieder einmal die Nerven verloren. Nach Platzverweisen gegen seine Spieler Walter Samuel (30.) und Ivan Cordoba (38.) im Meisterschaftsspiel der italienischen Serie A gegen Sampdoria Genua (0:0) legte sich der Portugiese erneut mit dem Schiedsrichter an. Mourinho machte deutlich, dass der Referee am besten in Handschellen aus dem Stadion geführt werden müsse.

Bekommt Mourinho eine Sperre?

Wegen dieser Geste droht ihm nun eine Sperre, zumal er sich auch noch einige verbale Aussetzer leistete. "Man muss uns auf sechs Fußballer reduzieren, um uns zu besiegen", schrie er wütend nach dem Match durch die Stadion-Katakomben, nachdem ihm Klubpräsident Massimo Moratti zu dem Remis unter äußerst schwierigen Umständen gratuliert hatte.


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Mourinho fühlt sich betrogen

Seit Wochen klagt Mourinho, der nach dem Abpfiff mit den italienischen Journalisten kein Wort wechselte, über Schiedsrichter, die seine Mannschaft bewusst darin hindern würden, die Meisterschaft zu gewinnen. Das Match gegen Sampdoria, das in Giampola Pazzini ebenfalls einen Spieler durch Platzverweis verlor, war von Emotionen geprägt.

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Fans schwenken mit Taschentücher

Einige Inter-Profis gingen auf Sampdoria-Stürmer Nicola Pozzi los, der den Platzverweis von Samuel provoziert hatte, und beschimpften ihn heftig. Die Inter-Fans machten auf den Rängen ihrem Unmut wegen des ihrer Ansicht nach ungerechtfertigten Platzverweises Luft. Im Stadion schwenkten sie aus Protest weiße Fahnen und Taschentücher und pfiffen vehement den Schiedsrichter aus.

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Udinese holt entlassenen Trainer zurück

Derweil reagierte Udinese Calcio auf seine Talfahrt und entließ nach der 0:3-Niederlage gegen Genua seinen Trainer Gianni de Biasi. Nachfolger von de Biasi wird dessen Vorgänger Pasquale Marino, der erst am 22. Dezember von dem norditalienischen Verein gefeuert worden war. Udinese belegt nach 25 Spieltagen mit 24 Punkten den 16. Platz in der Tabelle der Serie A und ist damit nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

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