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Premier League: Ex-BVB-Profi Steven Pienaar droht Geldstrafe und Fahrverbot

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England - Premier League  

Ex-Dortmunder Pienaar bei Alkoholfahrt gestoppt

23.02.2010, 16:53 Uhr | sid

Premier League: Ex-BVB-Profi Steven Pienaar droht Geldstrafe und Fahrverbot.

Zu tief ins Glas geschaut: Der Ex-Dortmunder Steven Pienaar. (Foto: imago)

Der ehemalige Dortmunder Bundesliga-Profi Steven Pienaar hat offenbar etwas zu tief ins Glas geschaut. Nach dem überraschenden 3:1-Sieg gegen den englischen Meister Manchester United wurde der Mittelfeldspieler in Diensten des FC Everton von der Polizei gestoppt, nachdem er ein Verkehrsschild missachtet hatte.

Bei der anschließenden Kontrolle wurde bei dem südafrikanischen Nationalspieler ein zu hoher Promillewert festgestellt. Die Promillegrenze liegt in England bei 0,8.

Geldstrafe und Fahrverbot drohen

Pienaar wurde laut Polizeiangaben wieder auf freien Fuß gesetzt. Allerdings muss sich der 27-Jährige, der in der Saison 2006/07 für Borussia Dortmund 25 Bundesliga-Spiele bestritt, nun vor einem Gericht verantworten. Ihm drohen eine Geldstrafe und ein Fahrverbot.

Didi Hamann beteuert Unschuld

Der ebenfalls wegen Trunkenheit am Steuer beschuldigte ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann hat unterdessen seine Unschuld beteuert. Der 36-Jährige war im Juli vergangenen Jahres in der Nähe von Manchester festgenommen worden, nachdem bei ihm ein fast doppelt so hoher Alkohol-Wert als erlaubt festgestellt worden war.

"Altes Urin" dürfe nicht verwendet werden

Hamanns Anwalt Jon Oultram erklärte, dass das Ergebnis des später genommenen Urintests vor Gericht nicht verwendet werden dürfe, weil der Urin als "alter Urin" angesehen werden müsse. Nach Angaben des Anwalts sei Hamann vor dem Test fünf Stunden lang nicht mehr auf der Toilette gewesen.

Alkohol bereits abgebaut

Der Ex-Profi, der in England bei Newcastle United, dem FC Liverpool und Manchester City unter Vertrag stand, hatte zwar zugegeben, eine halbe Flasche Wein getrunken zu haben. Der Alkohol sei aber bei seiner Fahrt abgebaut gewesen.

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