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AS Rom und Juventus Turin nutzen Inters Patzer nicht

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Italien - Serie A  

AS Rom und Juve nutzen Inters Patzer nicht

14.03.2010, 21:16 Uhr | dpa, dpa

AS Rom und Juventus Turin nutzen Inters Patzer nicht. Luca Toni mit seinem charakteristischen Torjubel. (Foto: dpa)

Luca Toni mit seinem charakteristischen Torjubel. (Foto: dpa)

Luca Toni bejubelt sein Comeback, der unglückliche Thomas Hitzlsperger verliert und José Mourinho wütet. Vor dem Champions-League-Spitzenspiel beim FC Chelsea hat Inter Mailands Trainer seiner Mannschaft gehörig den Marsch geblasen. Nach dem 1:3-Debakel des italienischen Meisters (59 Punkte) im Serie A-Spiel bei Catania Calcio knöpfte sich der Portugiese am Wochenende seine Spieler vor. Weil Lokalrivale AC Mailand (58) durch das Last-Minute-Tor von Clarence Seedorf zu einem 1:0-Sieg gegen AC Chievo kam, schmolz der Vorsprung des Tabellenführers auf einen Punkt zusammen.

Auch die Verfolger AS Rom (53) und Juventus Turin (45) mussten sich mit blamablen 3:3-Unentschieden gegen die Kellerkinder aus Livorno und Siena begnügen

Toni trifft nach Verletzungspause

Bei Roms 3:3 in Livorno konnte nur Ex-Bayer Luca Toni wirklich jubeln. Nach seiner einmonatigen Verletzungspause gelang dem Mittelstürmer in seinem zweiten Einsatz gleich wieder ein Tor. Bitter endete der Nachmittag dagegen für den deutschen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Bei Lazio Roms 0:2-Heimniederlage gegen Bari wurde er für den angeschlagenen Matuzalem in der 37. Minute zwar eingewechselt, er musste in der 69. Minute jedoch wieder vom Platz.

"So ein Inter will ich nie wieder sehen"

Trotz drei Liga-Spielen ohne Sieg bleibt Inter Tabellenführer, doch der Einzug ins europäische Viertelfinale ist nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel gegen Chelsea ain London stark gefährdet. "Mourinho bekommt Angst", titelte "Tuttosport". Am Vortag hatte der Portugiese in einer 15-minütigen Wutrede die Versager von Catania attackiert, um sie für das Achtelfinal-Rückspiel bei Michael Ballacks Team wachzurütteln. «So ein Inter will ich nie wieder sehen», sagte Mourinho nach Angaben der "Gazzetta dello Sport".

Mourinho muss von der Tribüne aus zusehen

Italiens Serienmeister wirkt ausgelaugt, müde und unkonzentriert. Dass der Trainer wegen seiner fast schon zur Gewohnheit gewordenen Attacken auf die Schiedsrichter mal wieder gesperrt ist und die Liga-Spiele von der Tribüne aus verfolgen muss, verunsichert das Team umso mehr.

Elfer sorgt für Führung

In Catania hatte Diego Milito Inter in der 54. Minute noch mit 1:0 in Führung gebracht, bevor das Debakel seinen Lauf nahm: Maxi Lopez glich in der 74. Spielminute aus. Dann verwandelte Giuseppe Mascara in der 81. Minute nach einem Handspiel von Unglücksrabe Sulley Muntari in der Mauer den fälligen Elfmeter zur Führung, die Jorge Martinez kurz vor Abpfiff noch erhöhte.

Muntari muss nach 70 Sekunden duschen gehen

Der Ghanaer Muntari war erst in der 79. Minute eingewechselt worden, verursachte sofort einen Strafstoß und flog nach nur 70 Sekunden wegen seiner zweiten gelben Karte vom Platz. Mourinho war außer sich, Klub-Präsident Massimo Moratti so sauer, dass er nicht mal weiß, ob er überhaupt mit nach London fahren wird.

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