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Italien - Serie A  

Meister Inter tritt auf der Stelle

21.03.2010, 22:07 Uhr | sid, sid

Inter Mailand tritt auf der Stelle. Dejan Stankovic (li.) von Inter Mailand im Duell mit Giuglio Migliaccio. (Foto: imago)

Dejan Stankovic (li.) von Inter Mailand im Duell mit Giuglio Migliaccio. (Foto: imago)

Nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League tritt Italiens Fußball-Meister Inter Mailands in der heimischen Serie A weiter auf der Stelle. Die Mannschaft des portugiesischen Startrainers José Mourinho kam fünf Tage nach dem 1:0-Sieg beim FC Chelsea nur zu einem 1:1 (1:1) beim Tabellenvierten US Palermo und ist bereits seit drei Spielen sieglos. In Palermo brachte Diego Milito Inter mit einem Elfmeter zunächst in Führung (11.), doch Roberto Cavani glückte nur wenig später der Ausgleich (24.).

Der AS Rom dagegen setzte sich auch dank eines Treffers des von Bayern München ausgeliehenen Weltmeisters Luca Toni mit 4:2 (2:1) bei Udinese Calcio durch. Der Ex-Münchner Toni (15.) und Mirko Vucinic (24.) schossen Rom in Front, Antonio di Natale glückte mit einem Doppelpack (38. Elfmeter/61.) der Ausgleich. Doch einmal in Fahrt, war Roma-Stürmer Vucinic nicht mehr zu stoppen und sorgte mit seinen Toren zwei (66. /Elfmeter) und drei (83.) für den 16. Saisonsieg des dreimaligen Meisters.

AC Mailand holt nur einen Punkt

Inter führte die Tabelle mit 60 Punkten vor dem Stadtrivalen Milan (59) an, der gegen den SSC Neapel nicht über ein 1:1 (1:1) hinauskam und damit den Sprung an die Tabellenspitze verpasste.

Hitzlsperger ist nur Zuschauer

Einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feierte Lazio Rom. Bei Cagliari Calcio gewann der frühere Europapokalsieger, bei dem Nationalspieler Thomas Hitzlsperger nicht zum Einsatz kam, 2:0 (2:0).

Roma-Trainer: "Können es schaffen"

Nach dem Erfolg in Udine und den neuerlichen Patzern von Inter und Milan schöpfte der AS Rom mit 56 Punkten auf Platz drei neue Hoffnung im Titelkampf. "Der Weg ist noch steil, doch wir können es schaffen. Wir sollten die nächsten zwei Spiele abwarten und dann sehen, wo wir stehen", sagte Roma-Trainer Claudio Ranieri vor der Woche der Wahrheit. Am Mittwoch tritt Rom beim FC Bologna an, am Samstag ist Inter zum Topspiel in der italienischen Hauptstadt zu Gast. "Jetzt denken wir an das Duell gegen Bologna, danach werden wir uns ganz auf Inter konzentrieren", so Ranieri.

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