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Premier League: Vorteil ManU - Ballacks Chelsea "in Trümmern"

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International - England  

Vorteil ManU: Ballacks Chelsea „in Trümmern“

22.03.2010, 13:35 Uhr | dpa, dpa

Premier League: Vorteil ManU - Ballacks Chelsea "in Trümmern". Muss Michael Ballack weiter auf große Titel mit Chelsea warten? (Foto: imago)

Muss Michael Ballack weiter auf große Titel mit Chelsea warten? (Foto: imago)

Muss Michael Ballack mit dem FC Chelsea nach dem vorzeitigen Ausscheiden in der Champions League nun auch um die englische Meisterschaft fürchten? Verpasst der DFB-Kapitän zwei weitere angestrebte Titel? Chelseas angeschlagen wirkender Trainer Carlo Ancelotti zumindest erklärte nach dem unnötigen 1:1 seiner Elf gegen die Blackburn Rovers Tabellenführer und Titelverteidiger Manchester United, der Liverpool mit 2:1 schlug, zum Favoriten: „Sie stehen oben, und wir müssen mehr tun, besser werden und diesen schwierigen Moment so schnell wie möglich hinter uns bringen.“

Drogbas Treffer reicht nicht

Wie schon bei Chelseas Niederlage in der Champions League gegen Inter Mailand, als Ballack nach einer Stunde ausgewechselt wurde, war der DFB-Kapitän auch gegen Blackburn zum Zuschauen verdammt. Wegen Achillessehnenproblemen gehörte Ballack nicht zum Aufgebot. Und während Chelsea nach der frühen Führung durch Didier Drogba (6. Minute) die Entscheidung verpasste und am Ende noch den Ausgleich durch El-Hadji Diouf (70.) hinnehmen musste, blieb Manchester souverän. Der Titelverteidiger ließ sich auch von einem frühen Rückstand durch Liverpools Fernando Torres (5.) nicht aus der Ruhe bringen. Wayne Rooney mit seinem 33. Pflichtspieltreffer der Saison (11.) und Si-Jung Park (60.) drehten das Match.

„Schwieriger, aber nicht unmöglich“

Chelsea muss nun das Nachholspiel gegen Schlusslicht FC Portsmouth am Mittwoch gewinnen, um den zweiten Tabellenplatz vom FC Arsenal zurückzuerobern und bis auf einen Punkt zu ManU aufzuschließen. „Es ist schwieriger geworden, aber nicht unmöglich“, sagte Ancelotti, dessen Trainerstuhl bei einer Saison ohne Titel arg ins Wanken geraten dürfte.

Englische Presse gnadenlos

Das Urteil der englischen Presse über Chelseas nächsten Rückschlag fiel zum Teil vernichtend aus. „Manchester hebt ab, Chelsea fällt auseinander“, titelte die Times. Die Daily Mail sprach von einem „Riesenschritt“ für Manchester. „Das Rennen ist nun zwischen Manchester und Arsenal. Chelsea will den Titel einfach nicht genug“, schrieb der Daily Telegraph. Auch die Boulevardpresse ging hart mit den Blues ins Gericht. „Kein Selbstvertrauen, kein Glaube, keine Haltung, keine Inspiration, kein Geist, kein Widerstand, keine Idee, keine Chance“, schrieb das Boulevardblatt The Sun. „Chelsea liegt in Trümmern. Sie wissen es, wir wissen es.“

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