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Schweizer Wettskandal wird immer kurioser

24.03.2010, 11:26 Uhr | mlm

Schweizer Wettskandal wird immer kurioser. Wehrt sich gegen die Vorwürfe seines Präsidenten: Geoffroy Serey Die vom FC Sion. (Bild: imago)

Wehrt sich gegen die Vorwürfe seines Präsidenten: Geoffroy Serey Die vom FC Sion. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Der potentielle Wettskandal in der Schweiz um den FC Sion und seinen ivorischen Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die geht in die nächste Runde. Nachdem Sions Präsident Christian Constantin die Bundesanwaltschaft zu Ermittlungen hinsichtlich eines möglichen Wettskandals um seinen Spieler Serey Die aufgefordert hatte, trat Serey Die nun selbst vor die Presse – doch nicht so, wie man es hätte erwarten können.

Gleiche Kulisse, andere Partei

Ort des Geschehens war das Hotel „Porte d’Octodure“, an dem tags zuvor bereits Christian Constantin die Medien über die Aufnahme der Ermittlungen in Sachen Serey Die informiert hatte. An gleicher Stelle trat nun eben dieser Serey Die vor die Presse, begleitet von Trainer Didier Tholot. Der Präsident selbst war nicht anwesend, gab sich hinterher gegenüber dem Schweizer „Blick“ aber verärgert ob der Regeln der als Pressekonferenz angekündigten Veranstaltung: „Ich hätte Serey bloß im Web-TV reden lassen. Wenn man schon die Presse einlädt, müssen Fragen möglich sein. Alles andere ist idiotisch.“

Einbahnstraßen-Pressekonferenz

Eben diese Fragen waren jedoch nicht gestattet. Und so konnte niemand Geoffroy Serey Die fragen, was er über seinen Präsidenten denkt, der ihn mit einem möglichen Wettskandal in Verbindung gebracht hatte. Serey Die hielt lediglich einen Monolog, ohne Nachfragen zuzulassen: „Als ich vom Manipulationsverdacht hörte, dachte ich zuerst an den Schiri, weil der einen fragwürdigen Elfmeter und einen diskutablen Platzverweis gegeben hatte.“ Als der Ivorer dann realisierte, dass er selbst im Fokus steht, sei er aus allen Wolken gefallen. „Ich habe nie betrogen, gestohlen, war nie im Gefängnis. Wer mich kennt, weiß, dass ich zu so etwas nicht in der Lage bin. Ich hatte schlaflose Nächte wegen der Vorwürfe.“

Trainer unterstreicht Unschuldsvermutung

Nachdem Serey Die geendet hatte, übernahm Trainer Tholot das Wort und unterstrich, dass vor allen Dingen zunächst einmal die Unschuldsvermutung gelte und er deswegen keinen Grund sehe, Serey Die vom Trainingsbetrieb auszuschließen. „Deshalb bleibt er auch im Kader. Lediglich seine sportliche Position ist durch die Platzverweise in Frage gestellt.“ Warum Serey Die in eineinhalb Jahren aber schon fünf Mal vom Platz geflogen ist, beantwortete dieser nur knapp: "Ich war in letzter Zeit nicht gut drauf." Weshalb genau, erfuhren die Medien nicht. Nachfragen waren ja nicht erlaubt.

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