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FC Barcelona: Johan Cruyff wird Ehrenpräsident

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Spanien - Primera Division  

Cruyff wird Barca-Ehrenpräsident

27.03.2010, 14:31 Uhr

FC Barcelona: Johan Cruyff wird Ehrenpräsident . Johan Cruyff im Dienste des FC Barcelona 1974. (Foto: imago)

Johan Cruyff im Dienste des FC Barcelona 1974. (Foto: imago)

Johan Cruyff ist zum Ehrenpräsidenten des FC Barcelona ernannt worden. Der Vorstand des spanischen Meisters und Champions-League-Siegers entschied einstimmig, dem einstigen Weltklasse-Spieler und Erfolgstrainer den Ehrentitel zu verleihen. Barça folgte damit dem Beispiel anderer Klubs wie Manchester United, Real Madrid oder Bayern München, die ihre Ex-Stars Bobby Charlton (1984), Alfredo di Stéfano (2000) und Franz Beckenbauer (2009) ebenfalls zu Ehrenpräsidenten ernannt hatten.


Mit dem Titel würden nicht nur die sportlichen Erfolge Cruyffs gewürdigt, sondern der Niederländer auch als geistiger "Vater" des aktuellen Barça-Teams und dessen Spielweise anerkannt, betonte Generaldirektor Joan Oliver nach Presseberichten.

Amt beinhaltet keine Entscheidungsgewalt

Die Ehrenpräsidentschaft bedeute nicht, dass der 62-Jährige in die Alltagsgeschäfte des Vereins eingreifen werde. Der Niederländer habe vorab sein Einverständnis zu seiner Ernennung gegeben.

Acht Titel mit Barca

Cruyff hatte von 1973 bis 1978 für Barça gespielt und je einmal die spanische Meisterschaft und den Pokal gewonnen. Als Trainer (1988 bis 1996) wurde er viermal spanischer Meister sowie je einmal Europacup- und Pokalsieger. Derzeit betreut er das Auswahlteam von Katalonien, das allerdings nur Freundschaftsspiele bestreiten und nicht an offiziellen Wettbewerben teilnehmen darf.

Benennung beeinflusst Wahl des Vereinschefs

Barças derzeitiger Trainer Josep Guardiola ist ein Schüler Cruyffs, der Vereinspräsident Joan Laporta ein Anhänger des Niederländers. Ein Teil der Klubmitglieder bemängelte allerdings, dass die Ernennung Cruyffs zum Ehrenpräsidenten zwei Monate vor der Wahl eines neuen Vereinschefs erfolgt sei und möglicherweise den Ausgang der Abstimmung beeinflussen könnte. Laportas Amtszeit läuft Ende Juni aus. Er darf nicht erneut für den Posten des Präsidenten kandidieren, will aber seinem Vertrauten Jaume Ferrer eine möglichst gute Ausgangsposition verschaffen. Ferrer wird bei der Wahl im Juni voraussichtlich gegen Laportas früheren Vize und jetzigen Gegenspieler Sandro Rosell antreten.

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