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Juventus kann doch noch gewinnen

28.03.2010, 19:59 Uhr | dpa, t-online, t-online.de, dpa

Juventus Turin kann doch noch gewinnen. Felipe Melo (oben) steigt höher als alle anderen und köpft zum 2:1 für seine Alte Dame ein. (Foto: RPRPIX)

Felipe Melo (oben) steigt höher als alle anderen und köpft zum 2:1 für seine Alte Dame ein. (Foto: RPRPIX)

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin hat in der Serie A einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Die Mannschaft des ehemaligen Bremers Diego kam zu einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den Abstiegskandidaten Atalanta Bergamo. Nach zuletzt drei Niederlagen verteidigte die Alte Dame mit 48 Punkten Platz sechs, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, erfolgreich.

Juve-Urgestein Alessandro del Piero hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht (30.), ehe Nicola Amoruso (45.) der Ausgleich gelang. Der zuletzt viel kritisierte Brasilianer Felipe Melo sorgte in der 82. Minute für den Siegtreffer des ehemaligen Champions-League-Siegers, der in der Europa League und im nationalen Pokal bereits ausgeschieden ist.

Juve-Fans attackieren eigene Spieler

Wie angespannt die Lage bei dem Traditionsklub ist, wurde vor dem Spiel deutlich, als Juve-Spieler vor der Abfahrt vom Hotel zum Stadion von ihren Anhängern attackiert worden waren. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wurden Bierflaschen und Eier auf die Spieler geworfen. Erst durch das Eingreifen der Polizei konnte der Bus Richtung Stadion abfahren, wo die Spieler mit eisigem Schweigen begrüßt wurden. Der Streik der größten Fangruppen des Vereins, die den Rücktritt von Präsident Jean-Claude Blanc fordern, war bereits vor dem Spiel angekündigt worden.

Neapel weiter oben auf

Unterdessen konnte sich der SSC Neapel (48) durch einen 1:0-Sieg gegen Calcio Catania auf den fünften Platz vorschieben. Sampdoria Genua (48) rutschte durch ein 1:1 gegen Cagliari Calcio auf Rang sieben ab. Torlos trennten sich Siena und der FC Genua, ebenso wie Chievo Verona und Parma. Der AC Florenz siegte gegen Udinese Calcio mit 4:1 und ist Achter.

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