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Premier League: Sir Alex nimmt Schiri ins Visier

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Nach dem Gipfeltreffen: Sir Alex nimmt Schiri ins Visier

04.04.2010, 18:53 Uhr | t-online.de

Premier League: Sir Alex nimmt Schiri ins Visier. "Qualität der Referees hat uns Siege gekostet", sagt ManU-Coach Sir Alex Ferguson. (Foto: imago)

"Qualität der Referees hat uns Siege gekostet", sagt ManU-Coach Sir Alex Ferguson. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Sir Alex Ferguson schäumte vor Wut. "Ich kann es nicht verstehen. Der Linienrichter steht direkt davor, niemand nimmt ihm die Sicht und er macht trotzdem alles falsch", schimpfte Manchesters Trainer nach dem Gipfeltreffen in der Premier League zwischen Manchester United und dem FC Chelsea. "Ein Spiel von solch großer Bedeutung – da brauchst Du die besten Offiziellen. Aber was die heute geboten haben, war einfach armselig."

Linienrichter lässt Drogba gewähren

Was war passiert? Es lief die 78. Minute, als Chelseas Salomon Kalou den Ball auf Didier Drogba durchsteckte, dieser antrat und den Ball ins kurze Eck des von Edwin van der Sar gehüteten Tores jagte. Der Haken: Drogba stand gut einen Meter im Abseits, doch der Linienrichter ließ die Fahne unten und Drogba das vorentscheidende 0:2 markieren. ManU konnte zwar noch mal verkürzen, verlor aber letztlich nicht nur das Spiel mit 1:2 (0:1), sondern auch die Tabellenführung an die Blues.

Rundumschlag von Sir Alex

Anschließend war das Trainer-Urgestein Ferguson nicht mehr zu halten. Doch beließ er es nicht bei der umstrittenen Abseitsentscheidung, auch nicht bei den beiden nicht geahndeten elfmeterreifen Situationen, in denen die Pfeife von Schiedsrichter Mike Dean ebenfalls stumm geblieben war. Ferguson, seit Jahren berüchtigt für seine verbalen Attacken in Richtung Offizielle, hatte es ganz allgemein auf die Unparteiischen abgesehen. "Als ich hörte, Dean würde uns pfeifen, habe ich mir Sorgen gemacht", gab Sir Alex nach dem Spiel zu Protokoll. "Wir stehen einfach auf der falschen Seite. Schon im Hinspiel an der Stamford Bridge hat uns die Qualität der Referees den Sieg gekostet."

Chelsea fokussierter, ManU platt

Was er aber außer Acht ließ, war die Tatsache, dass Chelsea unter dem Strich verdient gewonnen hatte. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti war frischer, fokussierter und eher bereit, die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison beim Schopfe zu packen. United hingegen wirkte zwischen den beiden Champions-League-Spielen gegen den FC Bayern müde, versuchte zwar viel, zeigte sich jedoch uninspiriert und prallte immer wieder gegen eine blaue Wand, die Chelsea nach der frühen Führung durch Joe Cole errichtet hatte.

Rooney nicht zu ersetzen

Ancelotti hatte bereits vor dem Spiel prophezeit, dass Manchester den Ausfall von Top-Torjäger Wayne Rooney nicht würde kompensieren können. Ohne den englischen Nationalstürmer fehlten den Red Devils die Durchschlagskraft und die Ideen im Spiel nach vorne. Und Rooney-Ersatz Dimitar Berbatov, dessen Spiel weitaus weniger laufintensiv ist, blieb weitestgehend blass. So lieferte Chelsea dem FC Bayern den perfekten Anschauungsunterricht, wie ManU im heimischen Old Trafford zu knacken ist.

Chelsea hat das Steuer übernommen

Die Blues, bei denen Michael Ballack erst in der Schlussphase eingewechselt wurde, nutzten schließlich die Gunst der Stunde und übernahmen die Pole Position in der Premier League mit zwei Punkten Vorsprung auf die Red Devils und drei Punkten auf Arsenal London. "Chelsea sitzt nun auf dem Fahrersitz und hat das Steuer fest in der Hand", weiß auch Ferguson. "Ich bin mir zwar sicher, dass wir stark genug sind um zu antworten. Aber selbst, wenn wir die letzten fünf Spiele gewinnen, wird es vielleicht nicht reichen."

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