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Inter Mailand: Stürmer Balotelli entgeht Anschlag knapp

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Italien - Serie A  

Inter-Stürmer Balotelli entgeht Anschlag knapp

04.05.2010, 10:51 Uhr | t-online, t-online.de

Inter Mailand: Stürmer Balotelli entgeht Anschlag knapp. Glück im Unglück für Inter-Stürmer Mario Balotelli. (Foto: imago)

Glück im Unglück für Inter-Stürmer Mario Balotelli. (Foto: imago)

Ausschreitungen und Skandale erschüttern immer wieder den italienischen Fußball. Jetzt gibt es neue Negativ-Schlagzeilen aus dem Land des Weltmeisters. Der umstrittene Stürmer Mario Balotelli von Inter Mailand wurde beinahe Opfer eines Anschlags der eigenen Fans. Am Auto des umstrittenen Stars von Bayerns Champions-League-Finalgegner Inter Mailand wurden offenbar die Räder manipuliert. Balotellis Berater, Mino Raiola, sagte italienischen Medien, dass Unbekannte die Radmuttern an Balotellis Wagen gelöst hätten. "Sie hätten ihn umbringen können", so Raiola.

Mehrere Zwischenfälle

Hintergrund des Anschlags könnte das Verhalten Balotellis sein. Der dunkelhäutige Italiener, der als enorm heißblütig gilt und schon öfter durch Undiszipliniertheiten aufgefallen ist, hat sich bereits mehrfach mit der eigenen Anhängerschaft angelegt. Auch Inter-Coach José Mourinho bekam den Jähzorn des 19-Jährigen zu spüren. Disziplinarische Mittel sollten den Stürmer ghanaischer Abstammung bändigen.

Kritik am Verein

Balotelli hat einen schweren Stand in Mailand. In der "Gazetta dello Sport" kritisiert Raiola, wie sein Schützling bei Inter behandelt wird: "Mourinho brauchte einen gemeinsamen Feind in der Mannschaft und Mario ist in diese Falle getappt. Über die letzten acht bis neun Monate gab es keinen, der sich seitens des Vereins schützend vor ihn gestellt hat. Manchmal ist Balotelli sogar im Training verängstigt, aber niemand bietet ihm Schutz an."

Aussetzer sorgen für Unmut

Doch Balotelli macht es den Verantwortlichen auch schwer. So ließ sich der Stürmer einst lachend im Trikot von Inters Lokalrivalen AC Mailand ablichten. Nach dem Hinspielsieg im CL-Halbfinale gegen den FC Barcelona (3:1) warf er, nachdem er von den Fans wegen eines missglückten Schusses ausgepfiffen worden war, wutentbrannt sein Trikot auf den Boden.

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