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Kevin-Prince Boateng in Bundesliga nicht erwünscht

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England - Premier League  

Was wird aus Boatengs Zukunft?

19.05.2010, 07:08 Uhr | t-online.de, t-online.de

Kevin-Prince Boateng in Bundesliga nicht erwünscht. Kevin-Prince Boateng steht vor einer ungewissen Zukunft. (Foto: imago)

Kevin-Prince Boateng steht vor einer ungewissen Zukunft. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Hat sich Kevin-Prince Boateng durch seinen üblen Tritt gegen Michael Ballack eine mögliche Zukunft in der Bundesliga verbaut? "Es gab Anfragen. Aber ein Wechsel nach Deutschland wird jetzt sicherlich schwierig", sagte Berater Tony Päffgen der "Bild"-Zeitung. Päffgen soll sich gestern mit seinem 23-jährigen Schützling getroffen haben, um dessen Zukunft zu besprechen.

Boateng darf seinen Klub verlassen

Für wen Boateng in der nächsten Spielzeit die Stiefel schnürt, ist ungewiss. Sein Vertrag beim FC Portsmouth läuft zwar noch bis 2011, aber der Klub ist aus der Premier League abgestiegen und dazu noch insolvent. Leistungsträger wie Boateng sollen deshalb verkauft werden, angeblich soll Portsmouth knapp 5,8 Millionen Euro als Ablösesumme für den Mittelfeldspieler verlangen. Trotz der negativen Schlagzeilen um seine Person ist Boateng in England nach wie vor sehr gefragt. Gleich vier Premier-League-Klubs wollen ihn verpflichten.

Macht West Ham das Rennen?

Das größte Interesse soll dabei West Ham United zeigen. Die Hammers bemühen sich intensiv um eine Unterschrift des 23-Jährigen und sind offenbar auch bereit, die geforderte Ablösesumme zu zahlen, berichtet die Zeitung "The Sun". Gut möglich, dass Boateng in London seinen alten Trainer wiedertrifft. Portsmouth-Teammanager Avram Grant, früher Coach des FC Chelsea, gilt als Favorit für die Nachfolge des entlassenen Gianfranco Zola.

Bundesliga vorerst kein Thema

Boateng, der in seiner England-Zeit weder bei Tottenham Hotspur noch in Portsmouth richtig glücklich wurde, soll mit einer Rückkehr in die Bundesliga geliebäugelt haben. Das kann er sich nach seinem brutalen Foul gegen Ballack wohl abschminken. Durch die unnötige Aktion im FA-Cup-Finale ist der aus dem Nachwuchs von Hertha BSC stammende Deutsch-Ghanaer bei den deutschen Fußball-Fans zur persona non grata geworden. "Boateng hat sich mit dieser Aktion in Deutschland keinen neuen Freunde gemacht", schreibt auch die englische Zeitung "Times". Bei einem Wechsel in die deutsche Eliteklasse müsste Boateng befürchten, sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen zu werden.

Rüdes Foul von Boateng

Im FA-Cup-Endspiel hatte der frühere Bundesliga-Profi den DFB-Kapitän Ballack in der 38. Minute rüde gefoult und dafür nur Gelb kassiert. "Alle im Stadion haben gesehen, was passiert ist. Da gibt es keine zwei Meinungen drüber", sagte Ballack-Berater Michael Becker und glaubte offenbar nicht an ein unbeabsichtigtes Foulspiel. Anders Bundestrainer Joachim Löw. "Das war eigentlich eine Rote Karte, aber ich will ihm keine Absicht unterstellen", sagte der DFB-Coach, der sich nicht ohne Grund zurückgehalten haben dürfte. Schließlich trifft Löw mit seinem Team im WM-Gruppenspiel am 23. Juni auf die Auswahl Ghanas, in die der Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen berufen wurde.

Dieter Hoeneß: "Leider nicht das erste Mal"

Zudem steht Kevins jüngerer Bruder Jerome im Aufgebot der deutschen Auswahl. Im Gegensatz zu Jerome hatte Kevin dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Rücken gekehrt. Manager Dieter Hoeneß vom VfL Wolfsburg äußerte sich kritisch über seinen ehemaligen Spieler. "Er kann solche Dinge einfach nicht lassen. Das ist leider nicht das erste Mal. So etwas ist wirklich sehr, sehr ärgerlich. Denn das hat Kevin nicht nötig, er ist ja ein ganz hervorragender Fußballspieler", sagte Hoeneß, der Boateng bei der Hertha zum Profi gemacht hatte.

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