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Fußball - International  

Adriano droht Ärger mit der Justiz

31.05.2010, 21:42 Uhr | sid, sid

Adriano droht Ärger mit der Justiz. Adriano wurde wegen angeblichen Verbindungen zu einer Drogenbande vernommen. (Foto: imago)

Adriano wurde wegen angeblichen Verbindungen zu einer Drogenbande vernommen. (Foto: imago)

Dem brasilianischen Stürmer Adriano droht in seiner Heimat erneut Ärger mit der Justiz. Der 28-Jährige wurde in Zusammenhang mit mutmaßlichen Verbindungen zu einer Drogenbande vernommen. Adriano steht unter Verdacht, in finanzielle Transaktionen mit Mitgliedern der Bande verwickelt zu sein. Der Anführer wird beschuldigt, in eine Schießerei verwickelt gewesen zu sein, bei der drei Polizeibeamte starben.

Die neueste Eskapade könnte den angestrebten Wechsel des Brasilianers zum italienischen Serie-A-Klub AS Rom platzen lassen. Adriano hatte jüngst erklärt, am 6. Juni nach Italien fliegen zu wollen, um letzte Details zu klären und einen vermutlich auf drei Jahre festgelegten Vertrag beim Vizemeister zu unterzeichnen.

"Rom weiß über alles Bescheid"

Adriano war in diesem Jahr wegen seiner Eskapaden neben dem Platz schon mehrmals in die Schlagzeilen geraten. "Rom weiß über alles Bescheid. Aber sie haben mir das Vertrauen ausgesprochen. Jetzt liegt es allein bei mir", hatte der bullige Stürmer, der als bester Torschütze der Copa America 2004 und des Confed Cups 2005 seine Glanzzeit hatte, bei der Verkündung seiner Zukunftspläne noch optimistisch erklärt.

34 Treffer in 48 Spielen

Im April vergangenen Jahres hatte Adriano eine Pause vom Fußball genommen und seinen Vertrag bei Inter Mailand aufgelöst. Doch nur wenige Wochen später heuerte der nicht für die WM nominierte Nationalspieler bei Flamengo an, wo er auf Anhieb brasilianischer Meister und Torschützenkönig der Liga wurde. Insgesamt erzielte Adriano 34 Treffer in 48 Spielen für die Rot-Schwarzen.

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