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Adriano soll in Geschäfte mit Drogendealer verwickelt sein

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Adriano soll in Geschäfte mit Drogendealer verwickelt sein

03.06.2010, 10:36 Uhr | dpa, dpa

Adriano soll in Geschäfte mit Drogendealer verwickelt sein. Macht Adriano Geschäfte mit Drogenhändlern? (Foto: imago)

Macht Adriano Geschäfte mit Drogenhändlern? (Foto: imago)

Arbeitet der Stürmer-Star Adriano mit einer Drogenbande zusammen? Die brasilianischen Justizbehörden verdächtigen den Ex-Nationalspieler, Geldgeschäfte mit Drogendealern gemacht zu haben. "Es gibt starke Indizien, dass er Geld an den Drogenhändler Fabiano Atanásio da Silva weitergegeben hat", teilte die Staatsanwaltschaft in Rio de Janeiro nach einer zweistündigen Anhörung Adrianos mit. Es geht bei der Untersuchung um einen Betrag von 60.000 Reais (rund. 26.000 Euro).

Antrag zur Aufhebung des Bankgeheimnisses und Überprüfung der Telefonate gestellt

Da Silva, auch als "FB" bekannt, ist ein Anführer der Drogenbande "Comando Vermelho" (Rotes Kommando), deren schwer bewaffnete Mitglieder in Rio zahlreiche Favelas (Armenviertel) kontrollieren. Staatsanwalt Alexandre Themístocles unterstützte einen Antrag der ermittelnden Polizei zur Aufhebung des Bankgeheimnisses über Adrianos Konten sowie eine Überprüfung seiner Telefonverbindungen. In der Anhörung, zu der Adriano als Zeuge mit seinem Anwalt kam, sei der 28-Jährige zu seinem Verhältnis zum "Comando Vermelho" und dem Drogenhändler "FB" befragt worden. Nach Medienberichten wird "FB" auch wegen des Abschusses eines Polizeihubschraubers in einer Favela gesucht, bei dem 2009 drei Beamte ums Leben kamen.

Adriano war schon öfter im Blickpunkt der Justiz

Adriano hatte bis vor kurzem bei Flamengo Rio de Janeiro gespielt und will in den nächsten Tagen beim AS Rom einen Vertrag unterschreiben. Die Ermittlungen könnten den Deal jedoch platzen lassen. Der "Imperador" (Herrscher), wie ihn seine Fans nennen, stammt selbst aus der Favela Vila Cruzeiro in Rio, wo er noch viele Freunde und Bekannte hat. Adriano war in dieser Woche erneut in die Schlagzeilen geraten, weil er auf einem Foto mit einer Maschinenpistole posierte. Unklar ist, ob die Waffe echt war. Im März wurde er von der Polizei zu Vorwürfen befragt, wonach er der Mutter eines anderen Drogenhändlers ein Motorrad geschenkt haben soll.

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