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Irak droht erneute FIFA-Verbannung

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Irak droht erneute FIFA-Verbannung

25.07.2010, 19:40 Uhr | sid, sid

. IFA-Präsident Mohammed Hussein Said sorgt erneut für jede Menge Wirbel bei der FIFA. (Foto: imago)

IFA-Präsident Mohammed Hussein Said und der irakische Fußball-Verband sorgen erneut für jede Menge Wirbel bei der FIFA. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der irakische Fußball-Verband hat erneut für negative Schlagzeilen gesorgt. Aufgrund eines Machtkampfes mit Beteiligung der Regierung droht dem irakischen Fußball-Verband IFA der erneute Ausschluss aus dem Weltverband FIFA. Die von der IFA angesetzten Wahlen zum Präsidium in Arbil mussten gleich zweimal abgesagt werden. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren nur 25 Delegierte anwesend und damit nicht die vorgeschriebene Zahl von 32 Stimmberechtigten erreicht worden.

Zum von der Regierung parallel ausgerichteten Verbandstag in der Hauptstadt Bagdad waren 46 Abgesandte erschienen. Wegen des Machtkampfes droht dem Verband nun die Suspendierung durch die FIFA. Hintergrund des Konfliktes sind die Bemühungen der Regierung um eine Ablösung von IFA-Präsident Hussein Said. Der Verbandsboss stand dem Regime des früheren Diktators Saddam Hussein nahe und war jahrelang Stellvertreter von Husseins berüchtigtem Sohn Udai. Am vergangenen Wochenende hatten die irakischen Behörden vergeblich versucht, in der IFA-Zentrale einen Haftbefehl wegen Korruptionsverdachts gegen den Hausherren zu vollstrecken.

Laut FIFA darf sich die Regierung nicht einmischen

Die FIFA-Statuten verbieten Regierungen die Einmischung in Belange der nationalen Verbände. Der Weltverband hatte zudem erst im vergangenen Frühjahr den Ausschluss des Irak aufgehoben.

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