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Manchester United zahlt neun Millionen für No-Name-Stürmer

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Manchester United zahlt Millionen für No-Name-Stürmer

13.08.2010, 18:38 Uhr | dpa, dpa

Manchester United zahlt neun Millionen für No-Name-Stürmer. Märchenhafter Aufstieg: Portugals Bebe. (Foto: imago)

Märchenhafter Aufstieg: Portugals Bebe. (Foto: imago)

Unglaublich, aber wahr: Tiago Manuel Dias Ferreira, genannt Bebe, gelang der Sprung von der Obdachlosen-Nationalmannschaft zum Premier League-Klub Manchester United. Vor fünf Monaten war der portugiesische Fußballer noch ein völlig unbeschriebenes Blatt, spielte für den Drittligisten Estrela da Amadora. Nun gab der englische Traditionsverein die Verpflichtung des 20-jährigen Offensiv-Allrounders bekannt. Lediglich der obligatorische Medizincheck steht noch aus.

Angeblich sollen die Red Devils knapp neun Millionen Euro an Vitoria Guimaraes überweisen. Erst im Juli war der Offensiv-Allrounder von Estrela Amadora zum portugiesischen Erstligisten gewechselt.

Bebe nahm an einer Obdachlosen-WM teil

Bebe, ein schneller, technisch versierter Angreifer, wuchs im Waisenhaus "Casa do Gaiato" auf und verbrachte einen Teil seiner Jugend auf der Straße. So nahm er sogar für Portugal an der Fußball-WM der Obdachlosen teil.

Paixao: "Bebe ist ganz anders"

Bebes erster Trainer, Jorge Paixao, ist von seinem ehemaligen Schützling noch immer angetan: "Er wuchs auf der Straße auf und dort lernte er Fußball zu spielen. Alle Spieler stammen heute aus irgendwelchen Jugendakademien und sie sind alle gleich. Bebe ist ganz anders als sie. Er ist ein altmodischer Spieler. Alles, was er über Fußball weiß, hat er auf der Straße gelernt. Er verfügt über eine natürliche Kreativität und hat die Gabe, den Unterschied ausmachen zu können", so Paixao in einem Interview mit "Antena 1".

Auch Real Madrid zeigte Interesse

Manchester United war wohl nicht der einzige Topklub, der Bebe unter Vertrag nehmen wollte. Laut spanischen Medienberichten war auch Real Madrid an einer Verpflichtung des 20-Jährigen interessiert gewesen. Doch United war schneller. Der Wechsel kam offenbar auf Anraten von Portugals Nationaltrainer Carlos Queiroz zustande. Der Ex-Co-Trainer von Sir Alex Ferguson gab dem Premier-League-Klub den entscheidenden Tipp.

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