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Iran: Ex-Bayer Ali Karimi wegen Missachtung des Ramadans entlassen

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Iran - Steel Azin FC Teheran  

Karimis religiöse Untreue kostet ihn den Job

15.08.2010, 18:44 Uhr | sid, sid

Iran: Ex-Bayer Ali Karimi wegen Missachtung des Ramadans entlassen. Der Ex-Bayer Ali Karimi muss wegen Missachtung des Ramadans seinen iranischen Verein verlassen. (Foto: imago)

Der Ex-Bayer Ali Karimi muss wegen Missachtung des Ramadans seinen iranischen Verein verlassen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Was muslimische Profis in Deutschland womöglich in die Stammelf führen würde, wird im Iran mit Entlassung geahndet: die Missachtung des Ramadans. Der frühere Münchner Bayer Ali Karimi ist von seinem iranischen Klub Steel Azin FC Teheran ausgeschlossen worden, weil er während des Ramadans nicht gefastet haben soll. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler habe "die Regeln des heiligen Monats Ramadan nicht respektiert", hieß es in einer Mitteilung des Erstligisten. Nach den Regeln des Islams dürfen Muslime während des Ramadans tagsüber weder essen noch trinken. Im Unterschied zu Deutschland gilt dies im Iran auch für Fußballprofis.

Weil er "ungehorsam" gewesen sei und "während des Ramadans nicht gefastet hat, musste man den Spieler entlassen", hieß es auf der Internetseite des Klubs. Zwischen 2005 und 2007 absolvierte Karimi für München 50 Spiele und erzielte vier Tore. Manager von Azin FC ist Mustafa Ajorlou, ein ehemaliges Mitglied der iranischen Revolutionsgarden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete, sei Klubpräsident Hossein Hedayati nicht über die Entlassung informiert worden und auch nicht damit einverstanden.

Die deutsche Lösung

In der Bundesrepublik hatten sich Ende Juli der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf eine Alternativ-Lösung in Sachen Ramadans geeinigt. "Der muslimische Profi kann die Fastentage in der spielfreien Zeit nachholen und erweist somit Gott und dem heiligen Monat Ramadan weiterhin die Ehre und den Respekt", sagte ZMD-Generalsekretär Aiman Mazyek. Für Fußball-Profis gelte eine Ausnahmeregelung, weil der Beruf der finanziellen Absicherung der Familie diene. Bleibt die Frage ungeklärt, welcher Beruf nicht der finanziellen Absicherung der Familie dient?

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