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Manchester City ist Europas Transferprimus

01.09.2010, 10:25 Uhr | t-online.de, sid, dpa, sid

Manchester City ist Transferkrösus Europas. Trainer Roberto Mancini präsentiert die vier neuen Citizens: Kolarov, Weltmeister Silva, Toure Yaya und Boateng (v.li., Foto: imago)

Trainer Roberto Mancini präsentiert die vier neuen Citizens: Kolarov, Weltmeister Silva, Toure Yaya und Boateng (v.li., Foto: imago)

Dank der Millionen von Scheich Mansour bin Zayed al Nahyan aus Abu Dhabi ist Manchester City der Transferkrösus Europas. Insgesamt 150 Millionen Euro hat der Klub der englischen Premier League auf dem Transfermarkt ausgegeben - soviel wie kein anderer Verein und annähernd die Summe, die alle Bundesliga-Klubs gemeinsam für Neuverpflichtungen in die Hand genommen haben (156,6 Millionen Euro).

Die deutsche Zurückhaltung auf dem Transfermarkt ist die logische Konsequenz aus der vergangenen Saison, in der die Hälfte der Klubs rote Zahlen geschrieben hat. Vizemeister FC Schalke 04 scheint dies allerdings nicht sonderlich beeindruckt zu haben. Die Königsblauen leisteten sich im Schlussverkauf den Niederländer Jan-Klaas Huntelaar (AC Mailand/14 Millionen), den Spanier Jurado (Atletico Madrid/11 Millionen) und den Franzosen Nicolas Plestan (OSC Lille).

Wolfsburg gibt Gas - Bayern macht Plus

In der deutschen Eliteklasse ist Schalke mit Investitionen von insgesamt 34,6 Millionen Euro trotz der Schlussoffensive nicht ganz an Wolfsburg herangekommen. Die Niedersachsen, die unter anderem den Brasilianer Diego für 15,5 Millionen Euro in die Bundesliga zurückholten, haben 38,9 Millionen investiert. Im Gegensatz zu Wolfsburg und Schalke hat Rekordmeister FC Bayern München entgegen früherer Gepflogenheiten keinen Cent in neue Profis gesteckt. "Ich brauche keine neuen Spieler", hatte Trainer Louis van Gaal oft genug beteuert. Durch den Verkauf von Georg Niedermeier (VfB Stuttgart/3,5 Millionen) und Jose Sosa (SSC Neapel/4 Millionen) haben die Bayern sogar 7,5 Millionen Gewinn gemacht.

Bundesliga-Klubs insgesamt auf Sparkurs

Trotz der Ausgaben in letzter Minute erscheinen die Bundesligisten im Vergleich mit den anderen europäischen Top-Ligen zurückhaltend. In der englischen Premier League stehen Ausgaben in Höhe von 421,8 Millionen Euro den Ausgaben von rund 236 Millionen gegenüber. Für diese Bilanz sorgt vor allem Manchester City, das 145,5 Millionen Euro für folgende Neuzugänge ausgegeben hat: Yaya Touré (30 Mio./vom FC Barcelona), Mario Balotelli (29,5/Inter Mailand), David Silva (28,75/FC Valencia), Aleksandar Kolarov (22,7/Lazio Rom), James Milner (22/Aston Villa) und Jerome Boateng (12,5/Hamburger SV). Eingenommen hat der Klub durch Transfers nur 36 Millionen. Die italienischen Serie-A-Klubs haben 295,1 Millionen investiert - allen voran der AC Mailand. Dank Ministerpräsident und AC-Besitzer Silvio Berlusconi, der wegen außerplanmäßig anstehender Neuwahlen für gute Stimmung bei den Fußballfans sorgen will.

Ibrahimovic und Robinho "als Geschenk an die Fans"

Italiens Ministerpräsident hat mit Zlatan Ibrahimovic (vom FC Barcelona) den aufsehenerregendsten Serie-A-Transfers des Sommers getätigt. Auf den letzten Drücker kam noch der Brasilianer Robinho zu den AC-Toptransfers. Milan-Manager Galliani verkündete die frohe Kunde: "Diese zwei Verpflichtungen sind ein großartiges Geschenk von Silvio Berlusconi an alle Fans", erklärte Galliani und nannte Zahlen: "Robinho kostet 18 Millionen Euro plus Boni." Der komplette Ibrahimovic-Deal wird nach einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" mit Steuern und sonstigen Zahlungen ein Gesamtvolumen von etwa 100 Millionen Euro haben.

FC Valencia macht dickes Plus

In der spanischen Primera Division wurden Spieler im Wert von 260,8 Millionen gekauft. Die Verantwortlichen des sechsmaligen spanischen Meisters FC Valencia glänzen mit einer positiven Bilanz, die ihresgleichen sucht: Der Klub hat ein Transferplus von 83,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Bedanken muss sich Valencia vor allem bei Meister FC Barcelona. Die Katalanen überwiesen 40 Millionen für Weltmeister David Villa, der damit zum teuersten Spieler des Jahres wurde. Bei 547 Millionen Euro Schulden und einem halbfertigen neuen Stadion war der Geldregen aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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