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Beim AS Rom brennt der Baum: Totti greift Trainer an

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In Rom brennt der Baum

29.03.2011, 10:55 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Beim AS Rom brennt der Baum: Totti greift Trainer an. Zoff beim AS Rom: Totti (li.) kritisiert seinen Trainer Claudio Ranieri. (Foto: dpa)

Zoff beim AS Rom: Totti (li.) kritisiert seinen Trainer Claudio Ranieri. (Foto: dpa)

Nach der 0:2-Niederlage in der Champions League bei Bayern München liegen beim AS Rom die Nerven blank. Es gebe große Spannungen beim italienischen Vizemeister, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Kapitän Francesco Totti hatte Trainer Claudio Ranieri wegen der defensiven Spielweise der Italiener in der Allianz-Arena indirekt angegriffen: "Wir haben alten Catenaccio gespielt und nicht einen Schuss aufs Tor abgegeben", kritisierte der frustrierte Spielmacher.

Coach Ranieri reagierte bei der Rückkehr aus München genervt. "Mit Totti spreche ich unter vier Augen", sagte der 59-Jährige. Ranieri sah die Leistung seines Teams trotz der Niederlage in München nicht so negativ. "Bei einem Unentschieden hätten alle von einem Meisterwerk gesprochen", meinte der Coach.

Rom im Tabellenkeller

Den Fehlstart in die neue Saison kann jedoch auch Ranieri nicht leugnen. In den ersten vier Spielen kassierte Rom drei Niederlagen und spielte einmal Unentschieden. In der Serie A rangiert der Titelanwärter nach zwei Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Präsidentin droht mit Sanktionen

Daraufhin drohte Klub-Präsidentin Rosella Sensi dem Team mit einem Straftrainingslager, sollte die Mannschaft auch im Meisterschaftsspiel gegen den FC Bologna verlieren. Aber nicht nur die jüngsten Niederlagen bedeuten eine Hypothek für den Verein. Hohe Schulden und Verhandlungen über einen Verkauf des Klubs belasten die Roma-Tifosi zusätzlich. Präsidentin Sensi will einen Verkauf des Klubs forcieren. Der Vizepräsident des russischen Erdölgiganten Lukoil, Leonid Fedun, ist offenbar am Kauf des Vereins interessiert. Nach Angaben italienischer Medien sei der russische Magnat bereit, das mehrheitliche Aktienpaket am italienischen Vizemeister zu übernehmen.

Fedun, der bereits den russischen Fußballverein Spartak Moskau besitzt, sei in der Lage, 200 Millionen Euro auszugeben. Die italienische Bank UniCredit und die Erdölgruppe Italpetroli unter Kontrolle der Unternehmerfamilie Sensi hatten sich im vergangenen Juli auf die Gründung einer neuen Gesellschaft geeinigt, die die Roma kontrollieren und einen Käufer für den Klub suchen soll. Die Familie Sensi hatte den römischen Verein 1993 übernommen. Im August 2008 war Franco Sensi gestorben, der seit 1993 Klubpräsident war.


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