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Maradona will seinen Trainerposten in Argentinien zurück

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Argentinien  

Maradona würde sein Leben geben

25.09.2010, 10:38 Uhr | dpa, dpa

Maradona will seinen Trainerposten in Argentinien zurück. Gestenreich: Diego Maradona hofft, wieder die argentinische Nationalmannschaft betreuen zu können. (Foto: imago)

Gestenreich: Diego Maradona hofft, wieder die argentinische Nationalmannschaft betreuen zu können. (Foto: imago)

Warum nicht? Diego Maradona will wieder Trainer Argentiniens werden und Revanche für die Niederlage bei der WM in Südafrika nehmen. "Ich würde mein Leben dafür geben, wieder Nationalcoach zu werden", sagte der 49-Jährige dem Sender Fox Sports. "Ich glaube, ich habe noch Chancen, aber meine Mitarbeiter sind schon entlassen", klagte der frühere argentinische Fußball-Star. Der nationale Verband AFA will in der nächsten Zeit entscheiden, wer die Nationalmannschaft bei der WM 2014 in Brasilien trainiert.

Maradonas Vertrag war nach dem 0:4-Debakel im Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft gegen Deutschland nicht verlängert worden. Damals hatte Maradona etwas wehleidig eine schriftliche Erklärung verlesen und sich danach rar gemacht.

Unterstützung aus der Politik

Jetzt aber kämpft der Weltmeister von 1986 wieder um den Posten des Cheftrainers der Gauchos. Sogar vom einflussreichsten Politiker des Landes, dem früheren Präsidenten Néstor Kirchner, habe er Unterstützung erhalten, sagte Maradona. "Er hat mir zur WM gratuliert und gesagt, dass die Menschen überall, wo er hinkomme, ihn auf meine Mannschaft ansprächen", sagte Maradona, der sich vergangene Woche mit Kirchner, dem Mann von Präsidentin Cristina Kirchner, getroffen hatte. Kirchner sei sogar etwas "verärgert" gewesen, dass Maradonas Trainervertrag noch immer nicht verlängert worden sei.

Interimstrainer Sergio Batista konnte seine Position inzwischen jedoch erheblich festigen. Für ihn sprechen erste Erfolge, vor allem ein 4:1-Sieg in einem Freundschaftsspiel gegen Weltmeister Spanien. Aber auch eine Reihe von Spielern äußerten sich sehr zufrieden mit Batista. Maradona lästerte jedoch: "Wenn Batista auch nur nach Uruguay fährt, dann kennt den doch schon keiner mehr".

Warten auf einen Anruf

Der mächtige AFA-Präsident Julio Grondona ist nach Einschätzung argentinischer Medien seit langem nicht gut auf Maradona zu sprechen. Er hatte ihm eine Vertragsverlängerung angeboten, aber nur, wenn Maradona seine Assistenten austauscht. Das hatte Maradona gleich nach der WM abgelehnt. Jetzt hofft er offenbar auf einen Sinneswandel bei Grondona, und von seinen Assistenten war nicht mehr die Rede. "Ich warte auf Grondonas Anruf", betonte Maradona nur.

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