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Spanien und Frankreich streiten um Zidanes Sohn

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Gerangel um Zidane junior

25.09.2010, 12:03 Uhr | t-online, t-online.de

Spanien und Frankreich streiten um Zidanes Sohn. Fingerzeig: Wo der internationale Weg von Enzo Zidane hingeht, ist aber noch offen. (Foto: imago)

Fingerzeig: Wo der internationale Weg von Enzo Zidane hingeht, ist aber noch offen. (Foto: imago)

Zidane junior könnte schon bald für internationale Dissonanzen sorgen. Fünfzehn Jahre ist Enzo, der Sohn von Zinédine Zidane, gerade mal alt. Und schon melden laut einem Bericht der "Sport Bild" sowohl Spanien als auch Frankreich Ansprüche auf seine Dienste an. Das Talent, das in der Jugend von Real Madrid für Verzückung sorgt, wäre für beide Länder spielberechtigt. Nur welches Nationaldress der Filius des großen Zizou überstreifen wird, ist offen.

Seine Mutter Véronique hat spanische Wurzeln. Die Familie lebt seit 2001 in Madrid. Doch Vater Zidane ist eben Franzose. "Wenn ich ihn anschaue, sehe ich mich selbst", sagte der Weltmeister von 1998. Klar, dass Junior Zidane in Frankreich und vor allem Spanien in den Blickpunkt gerückt ist.

"Werden tun, was nötig ist"

"Wir wollen ihn für Spanien spielen sehen. Wir werden im Oktober mit seinem Vater reden und schauen, was passiert", erklärte Gines Meléndez, Trainer der spanischen U 17. Im Nachbarland geht man die Sache noch etwas gelassener an. "Wir sollten nichts überstürzen, nur weil er der Sohn von Zidane ist. In seinem Alter gibt es viele talentierte Spieler in Frankreich", konterte Gonfalone Patrick. Der französische U-16-Nationalcoach versprach aber auch: "Sollte er wirklich so gut sein, werden wir tun, was nötig ist."

Enzo Zidane spielt Regisseur im Mittelfeld - wie sein Vater. Der bremste allerdings im Gerangel um seinen Junior erst einmal ein und setzte andere Prioritäten. "Er ist ein Junge, der gerne Fußball spielt. Das wichtigste im Moment ist, dass er Erfolg in der Schule hat, und dann wird er machen, was ihm gefällt", sagte Zinedine Zidane.

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