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Hallenfußball-Nationalspieler 91 Jahre gesperrt

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Fussball - Frankreich  

Protest gegen die Mammutsperre

05.10.2010, 16:23 Uhr | dpa, dpa

Hallenfußball-Nationalspieler 91 Jahre gesperrt. Ballkontakt: Für einen Franzosen soll dies über 90 Jahre verboten sein. (Foto: imago)

Ballkontakt: Für einen Franzosen soll dies über Jahre verboten sein. (Foto: imago)

Die Strafe ist außergewöhnlich drastisch. Dementsprechend wehrt sich ein französischer Hallenfußball-Nationalspieler gegen seine Sperre von 91 Jahren: Ali Bedredine war vom Verband FFF aus dem Verkehr gezogen worden, weil er zwei Spiel-Lizenzen bei konkurrierenden Organisationen hatte. "Das war ein Fehler des Verbandes", beteuerte der 31-Jährige in einem Interview des Online-Fachmagazins "Chronofoot".

Bereits seit einem Jahr hält der Kampf des Amateurs gegen die Mammutsperre an. Der breiten Öffentlichkeit in Frankreich wird der Fall allerdings erst jetzt bekannt. "Unglaublich aber wahr", schrieb die Zeitung "France Soir". Der Spieler versichert, der Fußball-Verband habe mehrere Fehler gemacht.

"Es gibt keine Regel, die das untersagt"

Bedredine hatte tatsächlich zwei Lizenzen, eine beim Verein Champs Futsal, der unter der Ägide des FFF antritt, und eine zweite bei einem Klub, der der Futsal-Organisation UNCF angehört. Der Spieler und auch die UNCF meinen, es gebe keine Regel, die Spieler-Einsätze bei beiden Verbänden gleichzeitig untersage. "Das sind zwei verschiedene Sachen. Das ist so, als ob man mir verbieten will, gleichzeitig Tennis und Schwimmen auszuüben", klagte Bedredine.

Außerdem sei er Opfer der Sommerpause gewesen: Der FFF habe ihn in einem Brief an den Verein Champs im August vergangenen Jahres aufgefordert, sich zwischen den beiden Verbänden zu entscheiden. Er habe aber innerhalb der festgesetzten Frist nicht antworten können, weil der Klub im Sommer geschlossen sei.

Anelka darf spielen, Bedredine nicht

Medien beklagen die Unverhältnismäßigkeit der Strafe im Vergleich zu Sanktionen für "Knochenbrecher" und anderer Rabauken im Profi-Sport. "Und was hätte dann mit Nicolas Anelka passieren müssen?", so das Blatt "Le Post" in Anspielung auf den Stürmer, der bei der WM in Südafrika den damaligen Coach Raymond Domenech obszön beschimpft hatte und eine 18-Spiele-Sperre bekam. "Und bei Chelsea darf Anelka jedes Wochenende weiter spielen", meinte Bedredine.

Der Spieler gibt aber nicht auf: Vor einigen Tagen hat er einen Brief an den FFF mit einer Ehrlichkeitserklärung geschickt, dass er nie wieder für zwei Klubs antreten werde. Die Antwort steht aus. Die UNCF kündigte unterdessen eine Klage gegen den FFF an.

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