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Premier League: Verkauf des FC Liverpool ist perfekt

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FC Liverpool für 350 Millionen Euro verkauft

15.10.2010, 17:06 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Premier League: Verkauf des FC Liverpool ist perfekt. Die Fans des FC Liverpool sind für den Verkauf. (Foto: imago)

Die Fans des FC Liverpool sind für den Verkauf. (Foto: imago)

Ein Premier-League-Verein ist unter den Hammer gekommen: In der Übernahmeschlacht um den FC Liverpool sind die bisherigen Besitzer mit ihrem Widerstand gegen den Verkauf gescheitert. Nach dem tagelangen Wirtschaftskrimi mit juristischem Gezerre und einem Insolvenzverfahren vor Augen ist der FC Liverpool somit in letzter Sekunde gerettet worden. Die bisherigen Eigner Tom Hicks und George Gillett zogen auf Druck einer Gerichtsentscheidung in England ihre einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Klubs vor einem US-Gericht zurück. Der Verkaufspreis an die New England Sports Venture (NESV) beträgt umgerechnet rund 350 Millionen Euro.

Damit konnte der fünfmalige Champions-League-Sieger einen Kredit von 270 Millionen Euro an die Royal Bank of Scotland zurückzahlen und einen Abzug von neun Punkten vermeiden. Ausgestanden ist der ganze Trouble aber noch lange nicht, auch wenn sich der unabhängige dreiköpfige Vorstand der Reds in einer ersten Stellungnahme "überglücklich" zeigte.

Hicks und Gillett sprechen von "epischem Schwindel"

Bis zur letzten Minute wehrten sich die bisherigen Besitzer Hicks und Gillett gegen den Verkauf. Beide kündigten eine Schadensersatzklage in Milliardenhöhe gegen Liverpool-Vorstandsmitglieder und die zukünftigen Besitzer an. Dafür würden "alle juristischen Mittel" ausgeschöpft. Sie argumentierten, dass der Verkaufspreis weit unter dem wahren Marktwert des Klubs liege und sprechen von einem "epischen Schwindel".

Ihr Anwalt Steve Stodghill erklärte dazu der BBC: "Dieses Ergebnis mindert den Wert des Klubs und wird in langwieriger Unsicherheit für Spieler, Fans und Anhänger enden."

Anwalt Stodghill: "Vorstand hat illegal gehandelt"

Nach Angaben des Anwalts seien Hicks und Gillett bereit gewesen, die Schulden bei der RBS zu begleichen um ein Insolvenzverfahren zu vermeiden. "Das ist eine tragische Entwicklung, die andere als Sieg feiern werden", so Stodghill, "meine Klienten haben unermüdlich daran gearbeitet, eine vernünftige Lösung zu finden, aber der Vorstand hat egoistisch und illegal gehandelt."

Eigner wollen eigene Leute in den Vorstand integrieren

Unter dem Vorsitzenden Martin Broughton hatte sich das dreiköpfige Gremium am 6. Oktober entschieden, das Angebot von NESV anzunehmen. Unmittelbar vor der entscheidenden Sitzung versuchten die Amerikaner deshalb, zwei englische Vorstände abzuberufen und eigene Vertraute im Vorstand zu installieren. Damit unterlagen sie aber vor Gericht ebenso wie mit ihrem Antrag auf Einstweilige Verfügung.

Hass-Video kursiert im Internet

Die beiden US-Geschäftsleute hatten 2007 umgerechnet rund 270 Millionen Euro für den Erwerb des FC Liverpool ausgegeben. Seitdem häuften sie in dramatischem Ausmaß Schulden von zur Zeit etwa 400 Millionen Euro an. Auch der versprochene Bau des neuen Stadions kam nicht zustande.

Am Ende waren Hicks und Gillett bei den Fans völlig verhasst. Im Internet kursiert sogar ein Youtube-Video, dass sie auffordert, endlich zu gehen.

Carragher zeigt Flagge

Dass Spieler trotz der weiterhin prekären Lage nun wieder an eine Zukunft an der Anfield Road glauben, bewies Abwehrspieler und Vizekapitän Jamie Carragher. Der 38-malige Nationalspieler unterschrieb kürzlich einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2013.

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