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AC Florenz: Mutus Attacke bleibt nicht ungestraft

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Mutus Attacke bleibt nicht ungestraft

26.10.2010, 09:26 Uhr | sid, sid

AC Florenz: Mutus Attacke bleibt nicht ungestraft. Adrian Mutu muss eine strenge Strafe vom AC Florenz befürchten. (Foto: imago)

Adrian Mutu muss eine strenge Strafe vom AC Florenz befürchten. (Foto: imago)

Der AC Florenz will Adrian Mutu nach dessen Attacke auf einen Kellner hart bestrafen. "Der Vorfall ist gravierend und wird vom Klub genau überprüft. Wir werden streng vorgehen", sagte der Präsident des Serie-A-Vereins Diego Della Valle. Mutu gab an, wegen rassistischer Beleidigungen des kosovarischen Kellners vor einem Nachtklub in Florenz außer sich geraten zu sein.

Er entschuldigte sich bei dem Mann, der nach der Attacke mit einer Gehirnerschütterung in einem Krankenhaus in Florenz liegt. "Ich verzeihe mir nicht, dass ich mich auf dumme Weise in einen Streit verwickeln ließ, den ich besser hätte vermeiden sollen", schrieb Mutu in einem offenen Brief. Vor allem auch deshalb, weil er sich in Begleitung von Freunden aus Rumänien befand, die am nächsten Tag in Florenz ihre Tochter taufen lassen wollten. Der rumänische Stürmer verließ nach dem Vorfall den Tatort überstürzt und fuhr mit seinem Auto gegen einen Pfahl.

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Mutu bereits zweimal gesperrt

Mutu, der nach dem Vorfall angezeigt wurde, droht nun ein Prozess wegen schwerer Körperverletzung. Mutu war 2003 vom AC Parma für 23 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt. 2004 wurde er des Kokainmissbrauchs überführt und für sieben Monate gesperrt. Chelsea kündigte ihm daraufhin wegen "groben Fehlverhaltens" und verlangte anschließend eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 17,17 Millionen Euro. Der Stürmer war am 19. April dieses Jahres in Italien wegen Dopings zu einer Sperre von neun Monaten verurteilt worden. In einem Appetitzügler war die verbotene Substanz Sibutramin enthalten.

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